In den Kivu-Provinzen leben Hunderttausende Banyamulenge, eine Volkgruppe, die von aus Ruanda und Burundi eingewanderten Tutsi abstammt. Diese Gruppe betrachtet sich als Kongolesen, werden von den anderen in der Region lebenden Völkern (Bembe, Babuyu, Bafulero) aber als Fremde („Ruander“) betrachtet. Seit den 90er Jahren werden sie immer wieder mit Ausweisungen und Deportationen bedroht.