Gedenken und Mahnen

Neuwied. Über 100 Menschen waren am 26. April, dem 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, zu der Gedenkfeier und Mahnwache auf dem Luisenplatz in der Neuwieder Innenstadt gekommen. Eingeladen hatte ein Aktionsbündnis aus Parteien, Kirchen, Organisationen und Privatpersonen. Die Teilnehmenden wollten mit der Veranstaltung auf die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und Fukushima aufmerksam machen. Zusammen gedachten sie der Opfer und forderten lautstark mit Sprechchören und Plakaten das Abschalten aller Atomkraftwerke. „Aus dem Beten, Gedenken und Mahnen wird Protest erwachsen, aus unserem Protest Widerstand gegen den weiteren Betrieb von Atomanlagen in Deutschland und anderswo. Das sind wir den Opfern der Katastrophe und den uns nachfolgenden Generationen schuldig“, hieß es auf der Veranstaltung.
