Das Projekt APTE im Niger: "Fähig sein"


Hunger im Niger: Nach Angaben der Vereinten Nationen müssen 2,5 Millionen Menschen in dem westafrikanischen Land mit weniger als einer Mahlzeit pro Tag auskommen. Etwa 40 % der Kinder im Niger sind unterernährt. Insbesondere im Projektgebiet, die vier Kommunen von Tera, leben 80 % der Familien unterhalb der Armutsgrenze, wobei die Viehhalterfamilien am stärksten vom Hunger betroffen sind. Häufig ziehen nur die jungen Männer mit dem Vieh weiter und fallen so durch das Netz sozialer Absicherung und werden politisch ausgegrenzt. Die zurückbleibenden Frauen und Kinder haben außer der Lederverarbeitung kaum "sesshafte" Aktivitäten entwickelt, um ihre Ernährungssituation zu verbessern. Weiterhin haben die Viehhalter kaum Zugang zu Bildungseinrichtungen und Gesundheitsvorsorge.
Die Familien der Viehhalter brauchen neue Einkommensquellen. Das erkannte die nigrische Organisation APOR, mit der EIRENE seit 2008 zusammenarbeitet. Gemäß den Selbsthilfeansatz von EIRENE werden Aktivitäten gefördert, bei denen bereits Eigeninitiative von APOR und den Viehhaltern besteht. Folgende Maßnahmen werden gefördert:
- Aufbau und Ausstattung von Getreidebanken, um Ernteausfällen vorzubeugen
- Ausbildungsmaßnahmen für die Frauen zur Schaffung alternativer Einkommensquellen (Käseherstellung, Korbwaren..)
- Gemeinschaftliche Erzeugung von verbessertem Saatgut
- Verbesserung der Bodennutzung und Produktivität der Weideflächen erhöhen
- Stärkung der Nutzungsrechte und Landrechte der Viehhalter
- Vergabe von Kleinkrediten zum Aufabau von Kleinunternehmen.
Durch Ihre Spende können Sie dazu beitragen, den Hunger im Niger zu mindern und die Lebensperspektiven der mobilen Viehhalter im Niger zu verbessern
Jeder Euro hilft den Menschen im Niger!
- 50 Euro leisten einen Beitrag zum Aufbau weiterer Getreidebanken
- 100 Euro kann der Kleinkreditfond aufgestockt werden
- 25 Euro kostet ein Sack Hirse, von dem sich eine Familie im Niger ein Jahr lang ernähren kann.



