Gewaltfrei

Der Friedensdienst von EIRENE gründet auf den Werten der Gewaltfreiheit, der Achtung der Würde aller Menschen und dem Respekt vor unserer einen Welt. Wir wollen diese Werte in unserem Alltag engagiert leben und in unseren Programmen professionell umsetzen.

In Situationen, in denen Unrecht und Ausgrenzung, Hass und Gewalt herrschen, steht EIRENE ein für Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen, für eine gerechte Verteilung von Ressourcen und für die gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten.

Unser Friedensbegriff

Frieden bedeutet für uns mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg und Waffengewalt, sondern meint eine Welt, in der ein gutes Leben für alle möglich ist – für heutige wie nachfolgende Generatio­nen. Frieden meint Heilsein jedes einzelnen Menschen, der menschlichen Gesellschaften und unse­rer einen Welt. Ohne Gerechtigkeit und die Bewahrung der Umwelt in ihren planetaren Grenzen ist ein solcher Frieden nicht vorstellbar.

Von dem Idealbild einer friedlichen, gerechten Welt sind wir weit entfernt. Doch wir wollen uns von Unrecht und Ausgrenzung, Hass und Gewalt nicht entmutigen lassen. Stattdessen drängen sie uns zum Handeln. „Das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, sondern Friedensdienst“ sagte Eugen Rosen­stock-Huessy. Frieden ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer, von allen getragener Pro­zess, um den wir uns jeden Tag aufs Neue bemühen müssen. Wir verstehen Friedensarbeit dabei als eine ganzheitliche, andauernde Aufgabe.

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Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
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