Burkina Faso

Zio Mireille Edwige (links) und Kaboré W. Lionel Moumouni engagieren sich bei der EIRENE-Partnerorganisation Wanep für Friedenspädagogik an burkinischen Schulen.

Südlich des Nigerbogens in Westafrika liegt das Land Burkina Faso. Die Gesellschaft ist geprägt durch Diversität und religiöse Vielfalt. Die Menschen in Burkina Faso sind von großer Armut bedroht, deren Ursachen einerseits in den schwierigen klimatischen Bedingungen des Landes begründet liegen und andererseits Folge seiner Kolonialgeschichte sind.

In den letzten Jahren kam es zu politischen Tumulten und einem Staatsstreich. Zivilgesellschaftliche Organisationen spielten durch gewaltfreie Aktionen und gewaltfreie Demonstrationen eine gewichtige Rolle auf den Straßen der Hauptstadt Ouagadougou.

Der Friedensdienst von EIRENE unterstützt burkinische Organisationen und Aktivist_innen bei gewaltfreien Aktionen und in den Bereichen Friedenspädagogik, Friedensjournalismus und einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen.

Ansprechperson Friedenskooperationen: Daniel Djedouboum, djedouboum [at] eirene [dot] org

Projekte

Ernten steigern in Niger

EIRENE stärkt die Eigeninitiative der Dorfgemeinschaften in Niger und Burkina Faso und fördert die Bildung von Selbsthilfeinitiativen. Durch Schulungen zu verbesserten Anbaumethoden werden Ernteerträge gesteigert. Familien können Maßnahmen zur Minderung der Klimakrise ergreifen.
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
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