Burkina Faso

Südlich des Nigerbogens in Westafrika liegt das Land Burkina Faso. Die Gesellschaft ist geprägt durch Diversität und religiöse Vielfalt. Die Menschen in Burkina Faso sind von großer Armut bedroht, deren Ursachen einerseits in den schwierigen klimatischen Bedingungen des Landes begründet liegen und andererseits Folge seiner Kolonialgeschichte sind.

In den letzten Jahren kam es zu politischen Tumulten und einem Staatsstreich. Zivilgesellschaftliche Organisationen spielten durch gewaltfreie Aktionen und gewaltfreie Demonstrationen eine gewichtige Rolle auf den Straßen der Hauptstadt Ouagadougou.

Der Friedensdienst von EIRENE unterstützt burkinische Organisationen und Aktivist_innen bei gewaltfreien Aktionen und in den Bereichen Friedenspädagogik, Friedensjournalismus und einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen.

Ansprechperson Friedenskooperationen: Daniel Djedouboum, djedouboum [at] eirene [dot] org

Projekte

Themen

Friedenspädagogik

Viele Kinder und Jugendliche haben bereits gelernt, wie Gewalt funktioniert. Sie wissen, dass die Stärkeren siegen und welche Mittel dafür dienlich sind. Medien und auch das familiäre oder schulische Umfeld erzählen davon.

Friedensjournalismus

Medien sind ein starkes Instrument zur Beeinflussung von Politik und Gesellschaft. Sie können entweder als Kriegstreiber wirken oder den Frieden fördern.

Ressourcengerechtigkeit

Seit Jahrhunderten haben sich Kolonialmächte gewaltsam Zugriff zu den natürlichen Ressourcen und der menschlichen Arbeitskraft großer Teile des Planeten verschafft.

Menschen

EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
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