EIRENE reagiert auf Corona-Pandemie

Krisenmanagement

EIRENE greift in der Corona-Pandemie auf sein erprobtes Krisenmanagement zurück. Bereits in der Vergangenheit haben wir Menschen im Friedensdienst in Gefahrensituationen begleitet, beraten und in manchen Fällen auch evakuiert.  Ein Krisenstab wurde Anfang März gegründet.

Rückholung von Freiwilligen

In unserer Sicherheitsanalyse verfolgen wir einen umfassenden Ansatz: Wir haben berücksichtigt, dass der internationale Flugverkehr massiv eingeschränkt ist, in vielen Ländern Ausgangssperren angeordnet wurden und ein Großteil unserer Einsatzstellen bereits den Betrieb einstellen mussten. Ein Großteil unserer Partnerorganisationen bestätigt uns in dieser Analyse. Mittlerweile ist die Rückholung der Freiwilligen abgeschlossen.

Solidarität mit unseren Partnerorganisationen

Viele unserer Partnerorganisationen sind im Anbetracht der Corona-Pandemie gezwungen, ihre Friedensarbeit unter verschärften Bedingungen fortzuführen. Friedensarbeit geschieht häufig in Gesellschaften mit hohen Konfliktpotentialen, so auch im Falle unserer Partnerorganisationen: Ausgangssperren und weitere Restriktionen stellen eine zusätzliche Herausforderung für sie da, ebenso der Versuch autoritärer Regierungen, die Pandemie mit militärischen Mitteln einzudämmen. Wir sind im ständigen Austausch mit ihnen und durchleben diese weltweite Krise in internationaler Solidarität.

Verantwortung für unsere Fachkräfte

Wir befinden uns im engen Austausch mit unseren internationalen Fachkräften und Koordinatoren. Sie sehen sich in dieser Situation in einem hohen Maße ihren Partnerorganisationen verpflichtet. Mit ihnen wägen wir verschiedene Faktoren ab und entscheiden individuell über einen Verbleib im Einsatzland oder eine Rückkehr in ihre Heimatländer.

Fachkrafteinsatz in Zeiten von Corona

Die Welt ist durch die Corona-Pandemie nicht friedlicher geworden, ganz im Gegenteil. Wie wichtig der entschiedene Einsatz unserer Fachkräfte in unseren Partnerländern ist, lässt sich exemplarisch am Beispiel Bolivien erkennen --> https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/corona-pandemie-gesundheit-vs-menschenrechte

Arbeitsfähigkeit in der Geschäftsstelle sichergestellt

In der EIRENE-Geschäftsstelle in Neuwied wurden verschiedene Maßnahmen zur Vorsorge getroffen. Homeoffice und Telearbeit ist für ein Großteil der Beschäftigten möglich gemacht worden. Die Anzahl der im Haus verbleibenden Mitarbeiter_innen wurde auf ein Mindestmaß reduziert. Der Publikumsverkehr in der Geschäftsstelle ist weitestgehend eingeschränkt. Hygienemaßnahmen in der Geschäftsstelle wurden ausgebaut. 

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Zuletzt aktualisiert am 7. April

Weitere Informationen zum Thema findet ihr auf der Seite des Robert Koch Instituts und auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
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