EIRENE trauert um Caroline Wengeler

Voll Trauer teilen wir hier eine Nachricht, die wir kaum fassen können: Caroline Wengeler ist am 13.08. bei einem Kletterunfall in Tirol ums Leben gekommen. Ein Unwetter hatte sie überrascht.

Caro hat von August 2013 bis September 2014 einen Freiwilligendienst bei der EIRENE-Partnerorganisation CENDEROS in Costa Rica geleistet. Caro erzählte gerne davon, wie sie die intensiven Begegnungen mit starken Frauen beeindruckt haben.

Nach ihrem Freiwilligendienst blieb Caro EIRENE verbunden und begleitete als Seminar-Teamerin Freiwillige in den verschiedenen Phasen ihres Dienstes. Zuletzt war sie beim Zwischenseminar der internationalen Freiwilligen in Deutschland dabei. Sie brachte neben ihren pädagogischen und sprachlichen Kompetenzen auch all ihre Lebendigkeit, Kraft und Lebensfreude ein. Als nächstes wollte sie mitwirken bei der machtkritischen Aktualisierung der Pädagogik von EIRENE. Wir sind sehr traurig, dass wir nicht mehr weiter mit ihr zusammenarbeiten können.

Im EIRENE-Haus brennt eine Kerze für Caro. Wir erinnern uns an Begegnungen mit ihr. Tränen mischen sich mit Anerkennung. Caro war eine Person, die wir gerne mochten! Wir trauern um Caro zusammen mit ihrem Mann, ihrer Familie, ihren Freund_innen und allen, die diese lebensfrohe engagierte Frau kannten.

https://www.carolinewengeler.de/

Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
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