Entwicklungsministerin besucht EIRENE-Partner in Bolivien

Von links nach rechts: Manuel Paulus (BMZ), Andrea Flores (Präsidentin OMAK), Volker Oel (BMZ), Svenja Schulze (Entwicklungsministerin), José Schulz (Deutscher Botschafter in La Paz), Jaquelin Butrón (Direktorin SEPAMOS), Eva Pevec (EIRENE/ZFD-Koordinatorin in Bolivien)

Im Rahmen ihrer Südamerika-Reise besuchte die Entwicklungsministerin Svenja Schulze zwei Partnerorganisationen von EIRENE. Die Delegation traf sich am Dienstag, den 23. August in El Alto auf 4.100 Metern um sich über geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen sowie sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu informieren. Bernarda Ferreira (Projektkoordinatorin OMAK) und Jaquelin Butrón (Direktorin SEPAMOS) schilderten Maßnahmen zur Gewaltprävention und Opferhilfe in El Alto. Beide Frauen betonten, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern patriarchale Strukturen sowie Korruption und fehlende Ausstattung in Justiz und Untersuchungsbehörden ein Klima von Gewalt und Diskriminierung erzeugen. Entwicklungsministerin Schulze zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der EIRENE Partner im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) und betonte, dass nur in einer Gesellschaft, die Gleichberechtigung lebe, eine gerechte Entwicklung gelingen kann. Mit ihrer feministischen Entwicklungspolitik will sie zukünftig die Arbeit von Organisationen wie OMAK und SEPAMOS noch stärker fördern.

Auch wenn die Zeit zum Austausch mit der Bundesministerin und ihrer Delegation kurz war, gelang es in dem Fachgespräch positive Wirkungen zu beschreiben und Bedarfe aufzuzeigen, die das gemeinsame Handeln von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren erfordern.

Lesen Sie den Beitrag der Deutschen Welle über den Besuch

Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Hace 12 años que conozco a EIRENE y mi experiencia ha sido muy linda ya que me ha permitido trabajar no solo en la formalidad de una financiera extranjera en nuestra temática de violencia sexual infanto adolescentes, si no conocer a las personas maravillosas. ¡¡¡ MUCHAS GRACIAS EIRENE!!!!
Rosario Mamani Espinal, Koordinatorin bei SEPAMOS in Bolivien
Zum EIRENE-Freiwilligendienst gehört neben der Arbeit in den Einsatzländern auch die Vor- und Nachbereitung durch die Seminare. Dort konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen und habe neue Freundschaften geschlossen. Die Verbundenheit zu ihnen und EIRENE gibt mir noch heute Kraft und Energie.
Johanna Steinwandel, ehemalige EIRENE-Freiwillige in Nordirland
Aux durs moments de la crise au Burundi, EIRENE est apparu comme un ami au chevet de la Maison de la Presse pour inspirer les médias vers un dynamisme plus sensible aux conflits. Notre partenariat avec EIRENE est bien réussi. Quelques fruits sont déjà murs.
Nestor Ntiranyibagira, Direktor, Maison de la Presse du Burundi
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