Meldungen

Jahresbericht 2017: Frieden braucht weite Räume

Unser Friedensdienst öffnet Räume für Begegnungen. Im Jahr 2017 haben 26 Fachkräfte und 78 Freiwillige in 19 Ländern genau das getan: Sie sind in Beziehung getreten, haben zugehört und ihre Kraft aufgewandt, um Konflikte als positive Antriebsfeder für Veränderung zu nutzen. Für unsere Friedensarbeit standen uns 2017 Mittel in Höhe von 7,5 Mio.

!!Stoppt die Gewalt in Nicaragua!!

EIRENE arbeitet seit mehr als 35 Jahren mit Organisationen in Nicaragua, die sich für Frieden und nachhaltige Entwicklung einsetzen, zusammen. Wir sind von der aktuellen Welle der Gewalt erschüttert und fordern eine friedliche Lösung des politischen Konflikts.

EIRENE erhält „Evangelischen Friedenspreis“

Mit großer Freude haben wir die Nachricht aufgenommen, dass der Evangelische Friedenspreis 2018 an EIRENE verliehen wird. Der Preis würdige gewaltfreies Handeln, teilte die EKD in Hannover mit.

Mali: zivil statt militärisch

Ende April hat der Bundestag hat die Ausweitung und Verlängerung des größten Auslandseinsatzes der Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission in Mali beschlossen. Wie EIRENE und ihre Partner gewaltfrei in Mali Frieden fördern, zeigt das Online-Dossier.  

Gastfamilien und Mentor_innen gesucht

Es ist wieder soweit: Zum vierten Mal in Folge kommen internationale Freiwillige nach Deutschland. Sie werden mit EIRENE einen einjährigen Friedensdienst in sozialen Einrichtungen machen. Im April sind bereits die Freiwilligen aus Uganda, Bolivien und Nicaragua eingereist. Für sie beginnt eine spannende Zeit.

Niger: Zivilgesellschaftliche Aktivisten in Haft

Ein Appel von EIRENE und anderen Mitgliedern des Netzwerks Fokus Sahel ruft die Bundesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass im Niger Rechtsstaatlichkeit respektiert und auf Gewaltanwendung gegenüber Demonstranten verzichtet wird. Den Aufruf könnt Ihr als PDF herunterladen.

Neuer Rundbrief: Frieden gelingt nur gemeinsam!

Wie vielfältig Friedensarbeit sein kann, darüber berichtet dieser Rundbrief. Beispiele aus Burundi, Bolivien, Nicaragua und aus Deutschland zeigen vor allem eins: Es lohnt sich gemeinsam für den Frieden zu arbeiten!  

Statement zu Machtmissbrauch

In den letzten Wochen gab es vermehrt Medienberichte über sexuelles Fehlverhalten von Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen. Die große Anzahl von Fällen, in denen Personen wiederholt ihre Position als Helfende missbrauchten, deutet auf ein strukturelles Problem hin. Ein Problem, mit dem sich auch EIRENE auseinandersetzt.

Freiwilligendienste – mehr als ein Selfi

Der aktuelle Rundbrief beschäftigt sich mit der Frage ob Freiwilligendienste in Zeiten von Kurzzeitengagement noch attraktiv für junge Menschen ist?     Gastkommentar:Generation Y - Mehr als "liken" und "teilen" von Paulina Fröhlich Schwerpunkt:

Video Pfingsttreffen 2017

Jeremias Kraus war auf der Suche nach dem EIRENE-Spirit. Teilnehmende des Pfingsttreffens 2017 geben Einblicke in ihre Verbundenheit zu EIRENE.

Seiten

Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
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