Wir trauern!

Wir trauern um Fatoumata Dakuyo Sy und Kafando Winnemalgado.

Mit großer Bestürzung erfuhren wir vom Tod von Fatoumata Dakuyo Sy und Kafando Winnemalgado. Beide arbeiteten bei EIRENE-Partnerorganisationen in Burkina Faso.

Sie waren am 11. Januar 2020 auf dem Weg zu einem Planungsworkshop im Rahmen unseres ZFD-Programms im Sahel, als das Fahrzeug, in dem sie gemeinsam unterwegs waren, in einen schweren Unfall verwickelt wurde.

Kafando Winnemalgado verstarb bereits am 12. Januar. Fatoumata Dakuyo Sy erlag in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar ihren schweren Verletzungen.

Kafando Winnemalgado war der sehr engagierte Leiter des Konfliktfrühwarn- und Konfliktpräventionsprogramms unserer ZFD Partnerorganisation WANEP in Burkina Faso. Er hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

Fatoumata Dakuyo Sy war mit EIRENE bereits seit vielen Jahren verbunden. Seit Dezember 2014 war sie im EIRENE-Büro in Ouagadougou Fachkraft für die Förderung von konfliktsensiblem Goldabbau. Seit Januar 2018 füllte sie diese Position bei unserer burkinischen Partnerorganisation ORCADE aus. Fatoumata war eine sehr engagierte Friedensaktivistin und beeindruckende Persönlichkeit. Vielen von uns in Deutschland ist sie auch durch ihre Teilnahme an der internationalen Friedenstagung zum 60. Geburtstag von EIRENE in lebendiger Erinnerung. Sie hinterlässt ihren Ehemann und drei Kinder.

Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei ihren Familien und Kolleg_innen!

Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Friedensbrief-Newsletter

Melden Sie sich jetzt für den EIRENE Friedensbrief an und Sie erhalten 4 Mal im Jahr spannende Einblicke in unsere Friedensarbeit

Zur Newsletter-Anmeldung