Änne Barz

"Mein Name ist Änne Barz und ich absolviere einen freiwilligen Friedensdienst in Bolivien. Dort lebe und arbeite ich in einer kleinen Stadt im Tiefland Boliviens, an den Ausläufern der Anden. Diese Stadt Reyes, ist anders als alles was ich bis dahin kannte, da es sich um eine ziemlich isolierte Kleinstadt in den Tropen handelt. Was bedeutet, dass hier so einiges anders läuft, was mich manchmal sehr verwundert hat und andere male erleuchtete, da das Leben hier so viel einfacher zu sein scheint, als in Deutschland.

Das schöne, an meinem Leben hier in Bolivien, ist, wie viel ich gelernt habe, insbesondere über mich selbst. Mir wurden Dinge bewusst, die ich vorher unterdrückt habe, oder nicht verstand. Doch hier, sind mir viele Sachen klargeworden, wovon ich denke, dass sie mir in meinem weiteren Leben sehr hilfreich sein werden und dass sie mich zu einem besseren Menschen machen.

So etwas hätte ich nie erwartet, aber ich glaube man muss einfach mal ganz allein, ohne seine Eltern, ins kalte Wasser springen und schauen wie es wird.

Ich bin extrem glücklich über diesen Punkt, da ich mich einfach mit einem kleinen „Ja“, damals für Bolivien entschied und auf einmal in dieser kleinen Stadt ein glückliches Leben führe, auch ohne Familie, oder andere Deutsche Freiwillige.

Denn nach diesem Sprung, habe ich nicht nur mehr über mich gelernt, sondern besonders über Beziehungen miteinander, über die Kommunikation, Kommunikationsformen, über die Form ein einfaches Leben zu führen, ohne viele Mittel und doch glücklich und im Kreise seiner Familie.

Denn die Familie hier in Reyes ist mit das höchste Gut, was man haben kann und ehrlichgesagt, finde ich wir Deutschen könnten uns von diesem Denken eine Scheibe abschneiden.

Aus diesem Grund, an alle Freiwilligendienst Interessierte, wenn ihr die Möglichkeit habt, ins Ausland zu gehen und eine neue Kultur kennen zu lernen, ergreift sie!!! "

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Änne hat eine Streichholzlänge Zeit über ihren Freiwilligendienst in Bolivien zu berichten
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
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