Corona: Spenden Sie für globale Soforthilfe

Handwaschvorrichtungen im Niger: Salissou Mahaman arbeitet im Waisenhaus und kann so Hygieneregeln einhalten.

Nicht nur in Deutschland steht das Leben wegen Corona still. Auch in unseren Partnerländern wurden weitreichende Maßnahmen getroffen. Als Friedensdienst verfolgt EIRENE eine ganzheitliche Analyse. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen haben wir folgende Herausforderungen identifiziert:

  1. Covid-19 ist eine gefährliche Krankheit, es müssen Gegenmaßnahmen (Hygiene, Aufklärungsarbeit) getroffen werden. Besonders in unseren Partnerländern mit unterfinanzierten Gesundheitssystem hätte die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus viele Tote zur Folge.
  2. Viele der staatlichen Maßnahmen in unseren Partnerländern wie häusliche Isolation und Berufsverbote gehen zu Lasten der Bevölkerung. Besonders Menschen, die schon vor der Pandemie unzureichend versorgt waren, droht jetzt  Hunger und Krankheit.

EIRENE hat in der Vergangenheit mit ihren Partnerorganisationen erfolgreich Selbsthilfestrukturen aufgebaut, die Einkommen generieren, Konfliktpotentiale mildern und Solidarität fördern. Diese Strukturen stehen jetzt vor großen Herausforderungen, denn:

  • Wie sollen Einkommen schaffende Maßnahmen greifen, wenn Ausgangssperren herrschen?
  • Wie sollen Hände gewaschen werden, wenn es keine Waschmöglichkeiten und kein Wasser gibt?
  • Wie Abstand halten, wenn Menschen auf engstem Raum in Hütten oder Camps zusammen leben müssen?

Die Menschen in unseren Partner-Projekten in Lateinamerika und Afrika brauchen jetzt dringend Unterstützung!

Ihre solidarische Spende ist wichtig! Mit den Mitarbeiter_innen unserer Partnerorganisationen haben wir Nothilfemaßnahmen ergriffen. Sie klären intern und in ihren Zielgruppen über wichtige Hygienemaßnahmen auf. Ehrenamtliche verteilen Lebensmittel und Seife an Familien ohne jegliches Einkommen. Radiospots informieren über lokale Hilfsangebote und vorbeugende Maßnahmen gegen Corona-Ansteckung.

Zwei Beispiele für Friedensdienst in der Corona-Pandemie

  • In Niger und Burkina Faso bauen unsere Partnerorganisationen Handwaschstände und stellen sie an zentrale Dorfplätze auf

  • Eine Bauanleitung hilft Familien diese zu Hause nachzubauen

  • Für 62 Euro wird ein Handwaschstand aufgebaut

  • Radiosendungen informieren die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen gegen Covid-19
  • Viele Menschen können sich keinen Internetanschluss leisten - Radio ist das Medium der Stunde.
  • In der wöchentlichen Radiosendung werden auch die negativen Auswirkungen der Ausgangssperre diskutiert
  • Live werden Menschen aus der Nachbarschaft zugeschaltet. Gemeinsam werden Lösungen für die jetzige Situation erarbeitet. Solidarität steigt und den Menschen, die von Hunger betroffen sind, wird geholfen.

Spenden Sie jetzt für Friedensarbeit

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Länder

Bolivien

Das Land trägt seine Vielfalt bereits im Namen: Im Plurinationalen Staat Bolivien leben 36 indigene Völker mit ihren eigenen Sprachen und Kulturen zusammen. Frieden ist als Staatsziel in der Verfassung verankert, trotzdem werden politische Konflikte häufig gewalttätig ausgetragen.

Marokko

Mit Friedensdiensten in Marokko begann die Arbeit von EIRENE im Gründungsjahr 1957. Heute arbeitet EIRENE mit der Fondation Oreint Occident zusammen. Wir unterstützen Geflüchtete aus Afrika und dem Nahen Osten bei der Gestaltung eines menschenwürdigen Lebens und der Stärkung ihrer Identitäten.

Niger

Seit 1973 engagiert sich EIRENE im Niger für Selbstbestimmung. Wir haben viele Nigrer_innen in gewaltfreier Konfliktbearbeitung qualifiziert. Deren Netzwerk ist eine gefragte Anlaufstelle für Mediation in gesellschaftlichen Konflikten geworden. Sie beugen der Radikalisierung von jungen Menschen vor.

Menschen

Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
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