Dialogförderung in El Alto

Nachbarn des neuen Distriktes "12" in El Alto organisieren sich, um finanzielle Unterstützung von der Stadtverwaltung einzufordern. Das Ziel ist es, den Stadtteil mit einer Basis-Infrastruktur auszustatten.

Dialogprozesse zur konstruktiven Konflikttransformation und Stärkung der Good Governance werden in El Alto initiiert

Das Zentrum für Bürgerbeteiligung FOCAPACI stärkt die Partizipation der Alteñas und Alteños (Bürger/Bürgerinnen von El Alto) an kommunalpolitisch relevanten Entscheidungen. Dies geschieht über die Förderung von Dialog; dazu arbeitet FOCAPACI vor allem mit der organisierten Zivilgesellschaft und der Stadtverwaltung zusammen. Ziel ist es Good Governance in El Alto, einer stark politisierten und polarisierten Stadt, zu fördern.

Durch die Arbeit von FOCAPACI soll erreicht werden, dass strategische Akteure in El Alto ihr Konfliktverhalten nach Prinzipien der Friedenskultur ausrichten und dadurch gewaltsame Auseinandersetzungen reduziert werden. Außerdem sollen Dialogräume etabliert werden, in denen Gesetzesentwürfe, Verordnungen oder Aktionspläne partizipativ ausgehandelt und erstellt werden.

Durch die Förderung von Dialogprozessen sollen die regelmäßig stattfindenden Streiks und Blockaden und die immer weiter zunehmende Polarisierung innerhalb der Gesellschaft in El Alto reduziert und ein Beitrag zur nachhaltig friedlichen Entwicklung von El Alto geleistet werden.

Die EIRENE Friedensfachkraft unterstützt FOCOPACI bei der Förderung von Dialogprozessen.

Land/Region: Bolivien/ El Alto

Finanzierung: ZFD/Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Lokale Partnerorganisation: FOCAPACI - Centro de Formación y Capacitación para la Participación Ciudadana

Ansprechpartner bei EIRENE: Jürgen Kraus, kraus [at] eirene [dot] org

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Länder

Bolivien

Das Land trägt seine Vielfalt bereits im Namen: Im Plurinationalen Staat Bolivien leben 36 indigene Völker mit ihren eigenen Sprachen und Kulturen zusammen. Frieden ist als Staatsziel in der Verfassung verankert, trotzdem werden politische Konflikte häufig gewalttätig ausgetragen.

Themen

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Konflikte sind ein normaler Teil menschlichen Zusammenlebens. Oft weisen sie hin auf Ungerechtigkeiten oder ungelöste Probleme. Konflikte können eskalieren.
Hace 12 años que conozco a EIRENE y mi experiencia ha sido muy linda ya que me ha permitido trabajar no solo en la formalidad de una financiera extranjera en nuestra temática de violencia sexual infanto adolescentes, si no conocer a las personas maravillosas. ¡¡¡ MUCHAS GRACIAS EIRENE!!!!
Rosario Mamani Espinal, Koordinatorin bei SEPAMOS in Bolivien
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Aux durs moments de la crise au Burundi, EIRENE est apparu comme un ami au chevet de la Maison de la Presse pour inspirer les médias vers un dynamisme plus sensible aux conflits. Notre partenariat avec EIRENE est bien réussi. Quelques fruits sont déjà murs.
Nestor Ntiranyibagira, Direktor, Maison de la Presse du Burundi
Zum EIRENE-Freiwilligendienst gehört neben der Arbeit in den Einsatzländern auch die Vor- und Nachbereitung durch die Seminare. Dort konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen und habe neue Freundschaften geschlossen. Die Verbundenheit zu ihnen und EIRENE gibt mir noch heute Kraft und Energie.
Johanna Steinwandel, ehemalige EIRENE-Freiwillige in Nordirland
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
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