Gerechte Bedingungen im Goldbergbau

Ein Goldschürfer in der artisanalen Goldmine Condo im Ostkongo.

Observatoire Gouvernance et Paix (OGP) gibt den unterdrückten Goldgräbern_innen im handwerklichen Kleinbergbau im Ostkongo eine Stimme.

Die Organisation setzt sich für die Rechte der Goldschürfenden ein und interveniert bei Konflikten mit lokalen Behörden und multinationalen Firmen. OGP hat den Vorsitz eines Konsortiums von Organisationen, die auf regionaler politischer Ebene die Rahmenbedingungen für extraktiven Rohstoffabbau beeinflussen. Gleichzeitig werden lokale Gruppen von Bergbauern_innen auf Graswurzelebene in die Lage versetzt, mit Behörden und lokalen Authoritäten zu verhandeln, um Interessenkonflikte gewaltfrei zu lösen.

EIRENE unterstüzt OGP nicht nur bei ihrer Lobbyarbeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen im Ostkongo. Als Mitglied des Ökumenischen Netzwerkes Zentralafrika werden zudem deutsche Politiker und die deutsche Öffentlichkeit über Ungerechtigkeiten im Goldbergbau und -handel aufgeklärt.

Video

Dieser Film in Französisch und Kiswahili gibt einen Eindruck über die Komplexität der Goldförderung im Kongo und die Arbeit von OGP.

Länder

Demokratische Republik Kongo

Wie führt der Reichtum an Bodenschätzen zu Wohlstand und Demokratie in der DR Kongo? Wie kann die Gewalt überwunden werden? EIRENE-Partnerorganisationen setzen sich für Sozial- und Umweltstandards im Goldbergbau ein. Gemeinsam wird Frieden durch Medien und zivile Konfliktbearbeitung gefördert.

Menschen

Themen

Ressourcengerechtigkeit

Seit Jahrhunderten haben sich Kolonialmächte gewaltsam Zugriff zu den natürlichen Ressourcen und der menschlichen Arbeitskraft großer Teile des Planeten verschafft.

Transparenz und Teilhabe

Wer verdient am Goldabbau in Mali und im Kongo? Wie können Bergbauunternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden? Welche Dorfentwicklung ist nötig für die Zeit nach dem Goldrausch?
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
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