Gerechte Bedingungen im Goldbergbau

Ein Goldschürfer in der artisanalen Goldmine Condo im Ostkongo.

Observatoire Gouvernance et Paix (OGP) gibt den unterdrückten Goldgräbern_innen im handwerklichen Kleinbergbau im Ostkongo eine Stimme.

Die Organisation setzt sich für die Rechte der Goldschürfenden ein und interveniert bei Konflikten mit lokalen Behörden und multinationalen Firmen. OGP hat den Vorsitz eines Konsortiums von Organisationen, die auf regionaler politischer Ebene die Rahmenbedingungen für extraktiven Rohstoffabbau beeinflussen. Gleichzeitig werden lokale Gruppen von Bergbauern_innen auf Graswurzelebene in die Lage versetzt, mit Behörden und lokalen Authoritäten zu verhandeln, um Interessenkonflikte gewaltfrei zu lösen.

EIRENE unterstüzt OGP nicht nur bei ihrer Lobbyarbeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen im Ostkongo. Als Mitglied des Ökumenischen Netzwerkes Zentralafrika werden zudem deutsche Politiker und die deutsche Öffentlichkeit über Ungerechtigkeiten im Goldbergbau und -handel aufgeklärt.

Ansprechpartner bei EIRENE: Alexander Blessing, blessing [at] eirene [dot] org

Video

Dieser Film in Französisch und Kiswahili gibt einen Eindruck über die Komplexität der Goldförderung im Kongo und die Arbeit von OGP.

Länder

Demokratische Republik Kongo

Wie führt der Reichtum an Bodenschätzen zu Wohlstand und Demokratie in der DR Kongo? Wie kann die Gewalt überwunden werden? EIRENE-Partnerorganisationen setzen sich für Sozial- und Umweltstandards im Goldbergbau ein. Gemeinsam wird Frieden durch Medien und zivile Konfliktbearbeitung gefördert.

Themen

Ressourcengerechtigkeit

Seit Jahrhunderten haben sich Kolonialmächte gewaltsam Zugriff zu den natürlichen Ressourcen und der menschlichen Arbeitskraft großer Teile des Planeten verschafft.

Transparenz und Teilhabe

Wer verdient am Goldabbau in Mali und im Kongo? Wie können Bergbauunternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden? Welche Dorfentwicklung ist nötig für die Zeit nach dem Goldrausch?
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