Jugend für Frieden in Burundi

Agnés Nyandwi, Schauspielerin der Theatergruppe Bungabunga Amahoro, im Dialog mit einem Zuschauer während einer Vorführung zu häuslicher Gewalt in Makebuko , Burundi.

Der katholische Jugendverband CHIRO engagiert sich in Burundi mit 80.000 Mitgliedern für Gewaltfreiheit, Menschenrechte und eine nachhaltige Entwicklung.

CHIRO organisiert:

  • Friedensmärsche
  • Workcamps
  • Forumtheater
  • Friedenskonferenzen
  • Radiodebatten
  • Debattierwettbewerbe in Schulen
  • Seminare in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Die Mitglieder_innen werden zu offenen, kommunikativen, kritischen und wissbegierigen jungen Erwachsenen erzogen, die gegenseitigen Respekt, tolerantes Verhalten und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt zwischenmenschlicher Beziehungen stellen. In Gitega baut CHIRO sein erstes Jugendzentrum auf, mit Unterstützung einer EIRENE-Fachkraft.

Ansprechpartner bei EIRENE: Alexander Blessing, blessing [at] eirene [dot] org

Video

Die gewaltfreie katholische Jugendbewegung CHIRO engagiert sich mit 80.000 Mitglieder_innen für Frieden und Entwicklung in Burundi. Der Dokumentarfilm beschreibt die geschichtlichen Ursprünge der Friedensbewegung bis hin zur Gegenwart.

Länder

Burundi

Wie kann das politisch tief gespaltene Land Burundi Frieden und Entwicklung erringen? Unsere Partner und Fachkräfte engagieren sich für Gewaltfreiheit und konfliktsensible Medienberichterstattung. Seit 2016 geben wir dem internationalen Friedensengagment religiöser Führungspersönlichkeiten Raum.

Themen

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Konflikte sind ein normaler Teil menschlichen Zusammenlebens. Oft weisen sie hin auf Ungerechtigkeiten oder ungelöste Probleme. Konflikte können eskalieren.

Friedenspädagogik

Viele Kinder und Jugendliche haben bereits gelernt, wie Gewalt funktioniert. Sie wissen, dass die Stärkeren siegen und welche Mittel dafür dienlich sind. Medien und auch das familiäre oder schulische Umfeld erzählen davon.

Gendergerechtigkeit

EIRENE lehnt als Organisation jede Form von Machtmissbrauch und Diskriminierung ab, sei es aufgrund von Gender, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Hautfarbe.
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