Konfliktbearbeitung in der DR Kongo

Frauen organisieren organsieren sich und treten am Internationalen Frauentag 2017 mit SVH für ihre Rechte ein.

Solidarité des Volontaires pour l'Humanité (SVH) engagiert sich im abgelegenen Gebiet Fizi im Ostkongo für friedliches Zusammenleben.

Alle Konfliktakteure profitieren unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion von der Arbeit der EIRENE-Partnerorganisation. Fizi ist seit Jahrzehnten Konfliktherd. Verschiedene bewaffnete Gruppen haben die Gegend terrorisiert.

Als jüngster Partner im EIRENE-Programm des Zivilen Friedensdienstes an den Großen Seen (Uganda, Burundi, Ruanda, DR Kongo) setzt die kongolesische Organisation SVH auf traditionelle Konfliktbearbeitungsmechanismen wie den Ältestenrat. Daneben werden ehrenamtliche Mediator_innen ausgebildet, die bei ethnischen Spannungen, Landkonflikten und geschlechtsspezifischer Gewalt intervenieren. Zudem greift SVH seit dem Beginn der politischen Krise in Burundi in 2015 bei Konflikten zwischen der Lokalbevölkerung und burundischen Geflüchteten ein. SVH ist dabei einer der wenigen Akteure, die lokal verwurzelt sind. Alle Mitarbeiter_innen sind im Gebiet Fizi beheimatet, ein Vorteil gegenüber internationalen Organisationen.

Ansprechpartner bei EIRENE: Alexander Blessing, blessing [at] eirene [dot] org

Video

Der Film umreißt die komplexe sozio-politische Situation im Gebiet Fizi im Osten der DR Kongo. Er gibt einen Einblick in die verschiedenen Ansätze von SVH, ethnische Spannungen zu reduzieren, Frauenrechte zu fördern und burundische Geflüchtete zu integrieren.

Länder

Demokratische Republik Kongo

Wie führt der Reichtum an Bodenschätzen zu Wohlstand und Demokratie in der DR Kongo? Wie kann die Gewalt überwunden werden? EIRENE-Partnerorganisationen setzen sich für Sozial- und Umweltstandards im Goldbergbau ein. Gemeinsam wird Frieden durch Medien und zivile Konfliktbearbeitung gefördert.
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