Medien fördern Frieden

Firmin Bigirimana und Gloriose Shimirimana wurden aus Burundi vertrieben. In der Livesendung von Radio Maendeleo erzählen sie ihre Fluchtgeschichte. Der Radiosender verbessert die Beziehung zwischen der lokalen Bevölkerung und den Geflüchteten in Lusenda, DR Kongo.

Grenzüberschreitende Konflikte in der Region Große Seen brauchen grenzüberschreitende Dialogprozesse. Das Maison de la Presse fördert die Medienzusammenarbeit in der Region.

Das Pressezentrum Maison de la Presse du Burundi  schult Journalist_innen in konfliktsensibler Berichterstattung. Bürger_innen und Expert_innen werden zu Radiodebatten eingeladen, bei denen alle Konfliktparteien zu Wort kommen. Zeitungsartikel und Dokumentarfilme fördern die Verständigung.

In Burundi gibt es keine Journalistenschule. Das Maison de la Presse füllt diese Lücke. Es ist Trainings-, Produktions- und Begegnungsstätte zugleich. In einem fragilen politischen Kontext mit eingeschränktem Handlungsspielraum für Journalist_innen setzt es sich für Presse- und Meinungsfreiheit ein. Darüber hinaus begleitet das Pressezentrum die Partnerorganisationen im Programm des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) der Region Große Seen (Burundi, Ruanda und DR Kongo) bei der Außendarstellung ihrer Arbeit. Es hilft ihnen, klassische und alternative Medien gezielt für Sensibilisierungskampagnen, Advocacy und Lobbying zu nutzen.

Eine EIRENE-Fachkraft unterstützt das Pressezentrum bei der Ausbildung von Journalist_innen.

Land/Region: Burundi/ Große Seen

Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Lokaler Partner: Maison de la Presse, burundische Nichtregierungsorganisation http://www.maisondelapresse-burundi.org/

Ansprechpartner bei EIRENE: Alexander Blessing, blessing [at] eirene [dot] org, Tel: 02631-8379-16

Länder

Demokratische Republik Kongo

Wie führt der Reichtum an Bodenschätzen zu Wohlstand und Demokratie in der DR Kongo? Wie kann die Gewalt überwunden werden? EIRENE-Partnerorganisationen setzen sich für Sozial- und Umweltstandards im Goldbergbau ein. Gemeinsam wird Frieden durch Medien und zivile Konfliktbearbeitung gefördert.

Burundi

Wie kann das politisch tief gespaltene Land Burundi Frieden und Entwicklung erringen? Unsere Partner und Fachkräfte engagieren sich für Gewaltfreiheit und konfliktsensible Medienberichterstattung. Seit 2016 geben wir dem internationalen Friedensengagment religiöser Führungspersönlichkeiten Raum.

Themen

Friedensjournalismus

Medien sind ein starkes Instrument zur Beeinflussung von Politik und Gesellschaft. Sie können entweder als Kriegstreiber wirken oder den Frieden fördern.
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