Friedenspädagogik und Gewaltprävention

Alternative Bildungs- und Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen El Altos. Die Arbeit der EIRENE-Partnerorganisation CHASQUI fördert Kinder aus sozial benachteiligten Familien indigener Herkunft.

Für Frieden in der Schule

Eine von Lehrer_innen neu gebildete Plattform erarbeitet einen friedenspädagogischen Bildungsplan und setzt ihn an sechs Schulen El Altos um. Durch Lobbyarbeit dient er anderen Schulen als Modell zur Verringerung von Gewalt an Schulen.

Forum-Theater gegen Gewalt

EIRENE unterstützt die ruandisch-kongolesisch-burundische Theatergruppe BADILIKA. Mit der Methode des „Forum-Theaters" werden heikle Themen wie ethnische Konflikte, häusliche Gewalt, Korruption oder Streit um Land spielerisch dargestellt.

Starke Nachbar_innen

Angst vor Gewalt ist eines der bestimmenden Gefühle, dass sowohl Geflüchtete als auch Ortsansässige in der Nachbarschaft von Sammelunterkünften äußern. Gleichzeitig mangelt es an Erfahrungen, Konflikte konstruktiv anzugehen. Dem setzt EIRENE Qualifizierung und Strukturaufbau entgegen.

Religion und Frieden

Religion spielt eine elementare Rolle im Leben vieler Menschen in Afrikas Region der Großen Seen. Muslimische und christliche Geistliche haben in der DR Kongo und in Burundi starken sozio-politischen Einfluß. EIRENE Grands Lacs gibt Religionsführern eine Plattform für Austausch und Aktion.

Konfliktbearbeitung in der DR Kongo

Solidarité des Volontaires pour l'Humanité (SVH) engagiert sich im abgelegenen Gebiet Fizi im Ostkongo für friedliches Zusammenleben, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion. Die lokale Organisation setzt dabei besonders auf traditionelle Konfliktbearbeitungsmechanismen wie den Ältestenrat.

Gerechte Bedingungen im Goldbergbau

DR Kongo: Observatoire Gouvernance et Paix (OGP) gibt den unterdrückten Goldgräbern im handwerklichen Kleinbergbau im Ostkongo eine Stimme, setzt sich für die Rechte der Goldschürfer ein und interveniert bei Konflikten mit lokalen Behörden und multinationalen Firmen.

Jugend für Frieden in Burundi

Der katholische Jugendverband CHIRO engagiert sich in Burundi mit 80.000 Mitgliedern für Gewaltfreiheit, Menschenrechte und eine nachhaltige Entwicklung. Ehrenamtliches Engagement, Mitverantwortung und Solidarität wird bei CHIRO ganz groß geschrieben.

Koranschulen fördern Friedensbildung

Koranschulen geniessen in Niger und in Burkina Faso ein hohes Ansehen und spielen eine wichtige Rolle für den sozialen Zusammenhalt. Im Gegensatz zu den staatlichen Schulen existieren sie in den kleinsten Ansiedlungen und sind kostenlos. Besonders Mädchen profititeren von den Koranschulen.

Frauen als Friedensstifterinnen

Organisierte Frauen in El Alto haben einen positiven Einfluss auf Konfliktlösung. Gemeinsam mit der Partnerorganisation OMAK erhöht EIRENE die Teilnahme von Frauen an Dialogprozessen. Außerdem werden die Bedürfnisse und Rechte von Frauen sichtbarer gemacht und eingefordert.

Medien fördern Frieden

Burundi: Das Pressezentrum Maison de la Presse schult Journalist_innen in konfliktsensibler Berichterstattung, ermöglicht regionale Medienzusammenarbeit und fördert Frieden durch Radiodebatten, Dokumentarfilme und Zeitungsartikel. Es ist Trainings-, Produktions- und Begegnungsstätte zugleich.

Menschenrechte in Nicargua verteidigen

Das nicaraguanische Menschenrechtszentrum (CENIDH) kämpft seit 25 Jahren gegen die Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua an. Insbesondere Jugendliche werden geschult, Gewaltdynamiken zu erkennen und Alternativen zu entwickeln. Dabei wird CENIDH von EIRENE-Fachkräften und Freiwilligen unterstützt.

Dialogförderung in El Alto

Das Zentrum für Bürgerbeteiligung FOCAPACI stärkt die Partizipation der Alteñas und Alteños (Die Bürger_innen von El Alto) an kommunalpolitisch relevanten Entscheidungen. Dies geschieht über die Förderung von Dialog; dazu arbeitet FOCAPACI vor allem mit der organisierten Zivilgesellschaft zusammen.

Die tapferen Schneiderinnen aus Rabat

EIRENE arbeitet mit der Fondation Orient-Occident (FOO) zusammen, die in Rabat und fünf weiteren Städten Marokkos Bildungs- und Begegnungszentren für Geflüchtete und Migrant_innen betreibt. Das Schneiderinnenatelier der Stiftung bietet insbesondere Frauen eine einmalige Chance.

"Stoppt Gewalt gegen Mädchen"

Uganda: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen geschieht sehr häufig in ländlichen Gebieten Ugandas. Vielfach wird es als legitimes Recht der Männer angesehen. Die Betroffenen schweigen aus Scham und Angst. Die EIRENE- Partnerorganisation ACFODE kämpft für ein Ende der Gewalt.

Selbsttragende Entwicklung im Niger

Oberstes Ziel der Projektarbeit im Niger ist die Stärkung der Eigeninitiative der Dorfgemeinschaften und die Bildung und Förderung von Selbsthilfeinitiativen. Das wird in der Region Téra unter anderem über verbesserte Anbaumethoden und die Vergabe von Zuschüssen für Kleinprojekte erreicht.

Land und Rechte für Frauen in Nicaragua

Im ländlichen Nordwesten Nicaraguas fehlt es insbesondere Frauen an schulischer Bildung, Mitspracherechten, sozialer Grundversorgung und Landbesitz. Über landwirtschaftliche Frauenkooperativen stärkt die EIRENE-Partnerorganisation Fundación Entre Mujeres (FEM) die Stellung der Frauen.

Kinder stärken!

Bolivien: Gewalt und Missbrauch gehören für viele Kinder und Jugendliche in El Alto zum Alltag. 2016 meldeten staatliche Stellen 220 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern. EIRENE arbeitet seit 2008 mit dem Kinderrechtszentrum SEPAMOS erfolgreich an der Prävention von Gewalt zusammen.

Friedensförderung in Mali

EIRENE engagiert sich im Rahmen des ZFD-Programms GENOVICO zusammen mit ihrem langjährigen, malischen Partner ORFED für Friedensförderung in der Region Gao. Oberstes Ziel ist es, die Bevölkerung Gaos bei der gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten zu unterstützen.
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