EIRENE Grand Lacs Bulletin "Das vergessene Volk der Batwa"

EIRENE Grands Lacs, 1/2021: „Das vergessene Volk der Batwa“

Die Batwa in Burundi: vergessen und verarmt

Die Batwa sind ein indigenes Volk in Burundi, das einst als Jäger und Sammler in den Wäldern lebte. Sie machen kaum 1 Prozent der burundischen Bevölkerung aus, deren Mehrheit Hutu und Tutsi sind. Seit dem letzten Jahrhundert haben sich ihre Kultur und Lebensweise tiefgreifend verändert. Heute leben die Batwa nicht mehr in Wäldern. Sie leben in abgeschiedenen Siedlungen, oft ohne Wasser und Strom. Einige wohnen in Strohhütten. Auf dem Arbeitsmarkt werden sie diskriminiert, die Kinder in der Schule gehänselt. Armutsbedingte Krankheiten sind weit verbreitet, die Kindersterblichkeit hoch.

Gemeinsam auf dem Weg zur Integration

Im EIRENE Grands Lacs Bulletin werden die verschiedenen Arbeitsansätze der Partnerorganisationen von EIRENE veranschaulicht: über Radiodebatten, Jugendbegegnungen, gemeinsame Sport- und Kulturveranstaltungen bis hin zur Einführung in die Ziegenzucht.

Gemeinsam soll die Armut gelindert werden und die Integration in die Gesellschaft erfolgen.

Außerdem:

  • Interaktive Radiodebatte zur Reintegration burundischer Geflüchteter aus Tansania
  • Stärkung der Rolle von Mädchen und Frauen in der Jugendbewegung CHIRO-Burundi
  • Geschlechtergleichberechtigung im Landkreis Fizi in der DR Kongo
  • Produktion von wiederverwertbaren Monatsbinden durch das EIRENE-Projekt „FAIR“
  • Forumtheater zu heiklen Themen in Burundi
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Zum EIRENE-Freiwilligendienst gehört neben der Arbeit in den Einsatzländern auch die Vor- und Nachbereitung durch die Seminare. Dort konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen und habe neue Freundschaften geschlossen. Die Verbundenheit zu ihnen und EIRENE gibt mir noch heute Kraft und Energie.
Johanna Steinwandel, ehemalige EIRENE-Freiwillige in Nordirland
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Aux durs moments de la crise au Burundi, EIRENE est apparu comme un ami au chevet de la Maison de la Presse pour inspirer les médias vers un dynamisme plus sensible aux conflits. Notre partenariat avec EIRENE est bien réussi. Quelques fruits sont déjà murs.
Nestor Ntiranyibagira, Direktor, Maison de la Presse du Burundi
Hace 12 años que conozco a EIRENE y mi experiencia ha sido muy linda ya que me ha permitido trabajar no solo en la formalidad de una financiera extranjera en nuestra temática de violencia sexual infanto adolescentes, si no conocer a las personas maravillosas. ¡¡¡ MUCHAS GRACIAS EIRENE!!!!
Rosario Mamani Espinal, Koordinatorin bei SEPAMOS in Bolivien
Friedensbrief-Newsletter

Melden Sie sich jetzt für den EIRENE Friedensbrief an und Sie erhalten 4 Mal im Jahr spannende Einblicke in unsere Friedensarbeit

Zur Newsletter-Anmeldung