Friedensdienst für Straßenkinder - EIRENE Magazin 1/2022

Friedensdienst für Straßenkinder

Das Thema dieser Magazin-Ausgabe ist unser Friedensdienst für Straßenkinder. Dafür hat unsere Fachkraft Tom Knauf die neue EIRENE-Partnerorganisation Maya Paya Kimsa im bolivianischen El Alto besucht. Er hat die Chance die Sozialarbeiter_innen von Maya Paya Kimsa einen Tag auf der Straße zu begleiten. In "Kinderherzen aus der Tiefe bergen" schildert er die bewegenden Begegnungen, die er an diesem Tag machen durfte und wie die Arbeit von Maya Paya Kimsa trotz allem Hoffnung schenkt.

Desweiteren nimmt der ehemalige EIRENE-Freiwillige Elias Talbi sie mit nach Marokko, dem Heimatland seines Vaters. Aus Neugierde über seinen eigenen familiären Wurzeln entschied er sich für einen Freiwilligendienst mit EIRENE. In seiner Einsatzstelle Bayti arbeitete er mit Kindern, was ihm große Freude bereitetete. Nach seinem Freiwilligendienst ist er nun nach Marokko zurückgekehrt, um dort die Arbeit von Bayti für Straßenkinder in der Metropole Casablanca zu unterstützen. "Wo kommst Du her?" ist ein bewegender Bericht und eine ehrliche Reflexion über das Privileg in Deutschland geboren zu sein.

Jeder Piks zählt

Um aus der Corona-Pandemie heraus zu kommen, sind wir alle gefragt. Mit gutem Beispiel gehen die Konfliktvermittler_innen aus dem EIRENE-Projekt "Starke Nachbar_innen" voran und informieren als Impflotsen in der Neuwieder Innenstadt zur Corona-Schutzimpfung. Dabei helfen Ihnen ihre Fähigkeiten auch bei emotionalen Themen ruhig zu bleiben und ihre Mehrsprachigkeit.

Rassismus und Klima: Wie sieht der Friedensdienst von morgen aus?

Der weltweite Protest gegen Rassismus und gegen die fortschreitende Klimakrise ist in den letzten Jahren salonfähig geworden. Menschen bei EIRENE haben sich schon vor über 60 Jahren mit den Themen Rassismus und der Bewahrung unserer einen Welt auseinandergesetzt. Wie können also die aktuellen Proteste mit der EIRENE-Tradition in Verbindung gebracht werden? Dazu ein Interview mit den Mitarbeiter_innen in der EIRENE-Geschäftsstelle Kathleen Roth und Tahirou Sy.

Außerdem:

  • "Frieden in Mali: Alles zur rechten Zeit"
  • Burkina Faso: "Diese Demo muss friedlich bleiben"
  • Nicaragua: "Melipona-Bienen: Kleine Helferinnen in Frauenkooperativen"
  • Niger: "Koranschulen: Bildungerfolge werden erzielt"
  • weitere Freiwilligenberichte aus Frankreich und Uganda

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Zum EIRENE-Freiwilligendienst gehört neben der Arbeit in den Einsatzländern auch die Vor- und Nachbereitung durch die Seminare. Dort konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen und habe neue Freundschaften geschlossen. Die Verbundenheit zu ihnen und EIRENE gibt mir noch heute Kraft und Energie.
Johanna Steinwandel, ehemalige EIRENE-Freiwillige in Nordirland
Aux durs moments de la crise au Burundi, EIRENE est apparu comme un ami au chevet de la Maison de la Presse pour inspirer les médias vers un dynamisme plus sensible aux conflits. Notre partenariat avec EIRENE est bien réussi. Quelques fruits sont déjà murs.
Nestor Ntiranyibagira, Direktor, Maison de la Presse du Burundi
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Hace 12 años que conozco a EIRENE y mi experiencia ha sido muy linda ya que me ha permitido trabajar no solo en la formalidad de una financiera extranjera en nuestra temática de violencia sexual infanto adolescentes, si no conocer a las personas maravillosas. ¡¡¡ MUCHAS GRACIAS EIRENE!!!!
Rosario Mamani Espinal, Koordinatorin bei SEPAMOS in Bolivien
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
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