Gendergerechtigkeit

EIRENE lehnt als Organisation jede Form von Machtmissbrauch und Diskriminierung ab, sei es aufgrund von Gender, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Hautfarbe. Schon im Jahr 1959 stand fest, dass bei EIRENE kein Platz sei für Nationalismus, Rassismus oder religiöse Grenzen. Der Einsatz für eine versöhnte Menschheit verträgt keine sektiererischen Abgrenzungen und keinen Dogmatismus.

Die systematische Benachteiligung von Frauen zeigt sich darin, dass sie weitaus häufiger von Armut betroffen sind als Männer, weil sie nicht den gleichen Zugang zu Bildung, Land- und Eigentumsrechten und Krediten haben oder gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit erhalten. Zudem sind Frauen alltäglichem Sexismus, häuslicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt – nicht nur in Konfliktsituationen –, wodurch ihr Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit verletzt wird. Unser Ziel ist es, für die Ursachen und die vielfältigen Formen der kulturellen und institutionellen Diskriminierung nicht nur von Frauen zu sensibilisieren und diesen aktiv in unseren Projekten und Programmen zu begegnen.

Projekte

STOP - Keine sexualisierte Gewalt

Uganda hat in den letzten Jahren über 1 Millionen Geflüchtete aufgenommen. Frauen und Mädchen sind in den Flüchtlingscamps nicht sicher vor sexualisierter Gewalt. Die EIRENE-Partnerorganisation ACFODE setzt sich für sie ein. Modellpaare zeigen wie Geschlechtergerechtigkeit funktioniert.

Jugend für Frieden in Burundi

Der katholische Jugendverband CHIRO engagiert sich in Burundi mit 80.000 Mitgliedern für Gewaltfreiheit, Menschenrechte und eine nachhaltige Entwicklung. Ehrenamtliches Engagement, Mitverantwortung und Solidarität wird bei CHIRO ganz groß geschrieben.
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
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