Gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Plakat zum Thema gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Konflikte sind ein normaler Teil menschlichen Zusammenlebens. Oft weisen sie hin auf Ungerechtigkeiten oder ungelöste Probleme. Konflikte können eskalieren. Dann stehen nicht mehr die Sachfragen im Vordergrund, sondern die Feindschaft. Gewalt wird benutzt, um Vorteile zu erwirken. Gewalt zerstört die Würde der Menschen und ihre Lebensgrundlagen. EIRENE lehnt jede Form von Gewaltanwendung ab. Deshalb engagiert sich EIRENE in der gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten.

EIRENE und ihre Partnerorganisationen schaffen und moderieren Dialogräume, sorgen für Transparenz und Teilhabe und vermitteln Kompetenzen in der gewaltfreien Konfliktbearbeitung. Dazu gehört auch, existierende Strukturen und Mechanismen der Konfliktbearbeitung zu identifizieren und ihr Funktionieren zu unterstützen.

Projekte

"Stoppt Gewalt gegen Mädchen"

Uganda: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen geschieht sehr häufig in ländlichen Gebieten Ugandas. Vielfach wird es als legitimes Recht der Männer angesehen. Die Betroffenen schweigen aus Scham und Angst. Die EIRENE- Partnerorganisation ACFODE kämpft für ein Ende der Gewalt.

Dialogförderung in El Alto

Das Zentrum für Bürgerbeteiligung FOCAPACI stärkt die Partizipation der Alteñas und Alteños (Die Bürger_innen von El Alto) an kommunalpolitisch relevanten Entscheidungen. Dies geschieht über die Förderung von Dialog; dazu arbeitet FOCAPACI vor allem mit der organisierten Zivilgesellschaft zusammen.

Menschenrechte in Nicargua verteidigen

Das Menschenrechtszentrum (CENIDH) kämpft seit Anfang der 1990er Jahre gegen Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua an. In der aktuellen Krise spielt es eine zentrale Rolle in der Verteidigung von Rechten und in der Dokumentation von Straftaten.

Frauen als Friedensstifterinnen

Organisierte Frauen in El Alto haben einen positiven Einfluss auf Konfliktlösung. Gemeinsam mit der Partnerorganisation OMAK erhöht EIRENE die Teilnahme von Frauen an Dialogprozessen. Außerdem werden die Bedürfnisse und Rechte von Frauen sichtbarer gemacht und eingefordert.

Jugend für Frieden in Burundi

Der katholische Jugendverband CHIRO engagiert sich in Burundi mit 80.000 Mitgliedern für Gewaltfreiheit, Menschenrechte und eine nachhaltige Entwicklung. Ehrenamtliches Engagement, Mitverantwortung und Solidarität wird bei CHIRO ganz groß geschrieben.

Religion und Frieden

Religion spielt eine elementare Rolle im Leben vieler Menschen in Afrikas Region der Großen Seen. Muslimische und christliche Geistliche haben in der DR Kongo und in Burundi starken sozio-politischen Einfluß. EIRENE Grands Lacs gibt Religionsführern eine Plattform für Austausch und Aktion.

Starke Nachbar_innen

Viele Konflikte zwischen Geflüchteten und ihren Nachbar_innen können mit dem richtigen Ansatz gelöst werden. Dafür organisiert EIRENE Workshops, Seminare und öffentliche Veranstaltungen zum konstruktiven Umgang mit Konflikten in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen.

Forum-Theater gegen Gewalt

EIRENE unterstützt die ruandisch-kongolesisch-burundische Theatergruppe BADILIKA. Mit der Methode des „Forum-Theaters" werden heikle Themen wie ethnische Konflikte, häusliche Gewalt, Korruption oder Streit um Land spielerisch dargestellt.

Friedensförderung in Mali

EIRENE engagiert sich im Rahmen des ZFD-Programms GENOVICO zusammen mit ihrem langjährigen, malischen Partner ORFED für Friedensförderung in der Region Gao. Oberstes Ziel ist es, die Bevölkerung Gaos bei der gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten zu unterstützen.

Länder

Menschen

EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
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