Ländliche Entwicklung

Bäuerinnen bei der Hibiskusernte in Nicaragua

Warum gibt es Hunger auf dieser Welt? Wem gehört das Land? Wie sicher ist es, dass die Bauern und Bäuerinnen in einer Krisenregion die Ernte einfahren können? Wie wirkt sich der Klimawandel aus? Welche Preise werden erzielt? Wie werden die Einkommen investiert? Wer hat Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung? Wer spricht mit bei wichtigen Entscheidungen?

EIRENE und ihre Partnerorganisationen verfolgen den Ansatz der sogenannten Autopromotion, des selbstbestimmten Wirtschaftens. Sie erkennen Ernährungssicherheit als ein Menschenrecht an. Sie fördern Transparenz und Teilhabe der ländlichen Bevölkerung, insbesondere der Frauen. Sie unterstützen die Bildung von Kooperativen und Verbänden zur Durchsetzung der Interessen von Benachteiligten.

Projekte

Ernten steigern in Niger

EIRENE stärkt die Eigeninitiative der Dorfgemeinschaften in Niger und Burkina Faso und fördert die Bildung von Selbsthilfeinitiativen. Durch Schulungen zu verbesserten Anbaumethoden werden Ernteerträge gesteigert. Familien können Maßnahmen zur Minderung der Klimakrise ergreifen.

Koranschulen fördern Friedensbildung

Koranschulen geniessen in Niger und in Burkina Faso ein hohes Ansehen und spielen eine wichtige Rolle für den sozialen Zusammenhalt. Im Gegensatz zu den staatlichen Schulen existieren sie in den kleinsten Ansiedlungen und sind kostenlos. Besonders Mädchen profititeren von den Koranschulen.

Honig: Kraftstoff für Emanzipation

Die stachelosen Melipona-Wildbienen liefern wertvollen Honig. Er verhilft Landfrauen im Nordwesten Nicaraguas zu Einkommen. Sie organisieren sich in Kooperativen und stärken ihre Position in der Gesellschaft.

Länder

Menschen

Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
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