Vertreibung verhindern – Geflüchtete stärken

Camp des UNHCR für Geflüchtete in der DR Kongo

Not und Gewalt treiben Menschen in die Flucht – aus ihrem Haus, aus ihrer Stadt, aus ihrem Land. Auf dem Weg begegnen sie weiterer Not und Gewalt. Ob sie eine sichere Zuflucht erreichen, ist ungewiss. Selbst am Zielort sind sie vor Anfeindung und Ausgrenzung nicht sicher, erleben manchmal erneut Not und Gewalt.

EIRENE und ihre Partnerorganisationen erkennen das Menschenrecht auf ein Leben sicher vor Gewalt an. Sie fördern das friedliche Zusammenleben von Geflüchteten aus Burundi und deren Nachbarschaften im Ost-Kongo. Sie ermöglichen bedrohten Menschen aus Kriegsgebieten die Ausreise in sichere Länder. Sie arbeiten für soziale und materielle Rahmenbedingungen, die den Neuanfang  oder die selbstgewählte Rückkehr ermöglichen. EIRENE und ihre Partnerorganisationen schulen Geflüchtete in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Projekte

Die tapferen Schneiderinnen aus Rabat

EIRENE arbeitet mit der Fondation Orient-Occident (FOO) zusammen, die in Rabat und fünf weiteren Städten Marokkos Bildungs- und Begegnungszentren für Geflüchtete und Migrant_innen betreibt. Das Schneiderinnenatelier der Stiftung bietet insbesondere Frauen eine einmalige Chance.

Starke Nachbar_innen

Viele Konflikte zwischen Geflüchteten und ihren Nachbar_innen können mit dem richtigen Ansatz gelöst werden. Dafür organisiert EIRENE Workshops, Seminare und öffentliche Veranstaltungen zum konstruktiven Umgang mit Konflikten in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen.

Länder

Marokko

Mit Friedensdiensten in Marokko begann die Arbeit von EIRENE im Gründungsjahr 1957. Heute arbeitet EIRENE mit der Fondation Oreint Occident zusammen. Wir unterstützen Geflüchtete aus Afrika und dem Nahen Osten bei der Gestaltung eines menschenwürdigen Lebens und der Stärkung ihrer Identitäten.

Deutschland

30 Jahre nach der gewaltfreien Wiedervereinigung ist die Spaltung der Gesellschaft in Deutschland sichtbar. Rassismus ist politikfähig. Trotz Energiewende wird Braunkohle gefördert und Atomkraft produziert. Rüstung wird in Krisenländer exportiert. Welchen Widerstand, welche Alternativen braucht es?

Menschen

Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
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