Vertreibung verhindern – Geflüchtete stärken

Camp des UNHCR für Geflüchtete in der DR Kongo

Not und Gewalt treiben Menschen in die Flucht – aus ihrem Haus, aus ihrer Stadt, aus ihrem Land. Auf dem Weg begegnen sie weiterer Not und Gewalt. Ob sie eine sichere Zuflucht erreichen, ist ungewiss. Selbst am Zielort sind sie vor Anfeindung und Ausgrenzung nicht sicher, erleben manchmal erneut Not und Gewalt.

EIRENE und ihre Partnerorganisationen erkennen das Menschenrecht auf ein Leben sicher vor Gewalt an. Sie fördern das friedliche Zusammenleben von Geflüchteten aus Burundi und deren Nachbarschaften im Ost-Kongo. Sie ermöglichen bedrohten Menschen aus Kriegsgebieten die Ausreise in sichere Länder. Sie arbeiten für soziale und materielle Rahmenbedingungen, die den Neuanfang  oder die selbstgewählte Rückkehr ermöglichen. EIRENE und ihre Partnerorganisationen schulen Geflüchtete in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Projekte

Marokko: Migrant_innen unterstützen

„Wir werden nicht am Coronavirus sterben, aber am Hunger.“ Die Pandemie ist in Marokko für Migrant_innen lebensgefährlich. Die EIRENE-Partnerorganisation FOO hat ihre Arbeit der Situation angepasst, es wir schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet.

Starke Nachbar_innen

Starke Nachbar_innen aktivieren die Potentiale von Geflüchteten und fördern den Zusammenhalt in Neuwied und Umgebung durch Begegnung und Austausch.

Geflüchtete erheben ihre Stimme

Migrant_innen in Marokko stehen vor großen Herausforderungen: Armut, Perspektivlosigkeit und die Wahrung ihrer Menschenrechte. Das Zentrum FOO in Rabat betreibt einen Kulturbetrieb mit großem Potential: Migrant_innen erheben ihre Stimme und werden gehört!
Nachdem unsere Tochter als EIRENE-Freiwillige in Uganda war, war es wunderschön im Jahr darauf eine junge Frau aus Uganda in unsere Familie aufzunehmen. Das war sehr bereichernd für unsere Familie. Denn gegenseitiges Verständnis braucht Begegnungen!
Christiane Bals, Lehrerin
EIRENE gibt jungen Menschen Gelegenheit - ich wähle Worte von Papst Franziskus - , "Beschützer und nicht Räuber der Welt zu werden, Schönheit zu säen..., zu erkennen, dass wir zutiefst mit allen Geschöpfen verbunden sind auf dem Weg in Gottes unendliches Licht".
Johannes Meier, Professor für Katholische Theologie
Heute ist es umso wichtiger, dass die ökumenische Friedensorganisation EIRENE das verkörpert, wofür die Friedensgöttin EIRENE 400 vor Christus stand: für einen Frieden als Basis von Wohlstand für alle; als Grundlage einer gerechten Gesellschaft; als Gegenmodell zu einer hochmilitarisierten Welt.
Wolfgang Kessler, 20 Jahre Chefredakteur von Publik-Forum, heute freier Publizist
Weltwärts mit EIRENE in Marokko – für unsere Tochter Thekla ein Jahr mit vielen Herausforderungen, vor allem aber mit Gewinn für ihre spätere berufliche Orientierung. In dem Projekt mit Geflüchteten wussten wir sie jederzeit gut aufgehoben und von den EIRENE-Fachkräften intensiv begleitet.
Tobias Schwab, Journalist
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