Mit Knoblauch, Chili und Ingwer zu neuen Einkommenschancen
Eine Marktanalyse in den Regionen Karusi und Bugendana hat ergeben, dass Knoblauch, Chili und Ingwer in Burundi gefragte, aber wenig kultivierte Produkte sind. Für die meisten Familien in Burundi und auch in den Nachbarländern sind diese Produkte Teil der täglichen Küche. Auf den lokalen Märkten sind sie jedoch wenig zu finden, weil die Bauern und Bäuerinnen ihre kleinen Felder für den Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Getreide oder Bohnen benötigen.
Diese Marktlücke nutzt unser Partner REJA. Mit finanzieller Unterstützung von EIRENE werden junge interessierte Erwachsene im Anbau, in der Haltbarmachung und Vermarktung von Knoblauch, Ingwer und Chili geschult. Dieses unternehmerische Wissen nutzen sie, um andere Kleinprojekte zu initiieren und darüber ein Einkommen zu erwirtschaften.
Das soll mit Hilfe von Spenden bis 2029 erreicht werden:
- 370 junge Erwachsene sind im Anbau von Chili, Knoblauch und Ingwer geschult und bauen diese Produkte auf gemeindeeigenen Flächen an.
- mit einfachen Geräten zum Trocknen und einer Mühle werden die Produkte haltbar gemacht und Pulver herstellt.
- Die jungen Produzent*innen verkaufen erfolgreich ihre Produkte auf lokalen Märkten und sichern sich ein Einkommen.
- Als Jungunternehmer*innen lernen sie, wie man Kostenpläne, Vermarktungskonzepte und Machbarkeitsstudien erstellt. Mit diesem Wissen können sie weitere Kleinunternehmen gründen.
- In regelmäßigen Austauschtreffen der einzelnen Schulungsgruppen erweitern die jungen Menschen ihr Wissen
So hilft deine Spende der Jugend in Burundi. Das wird gebraucht:
Chili, Knoblauch und Ingwer sind gefragte Feldfrüchte in Burundi. Mitarbeiter des EIRENE-Partners REJA vermitteln jungen Erwachsenen, wie sie diese Feldfrüchte ertragreich und nachhaltig anbauen, ernten und verarbeiten können.
Mit 85 Euro wird eine Schulungsgruppe eine Woche begleitet werden.
Für die Produktion und Weiterverarbeitung von Chili, Knoblauch und Ingwer brauchen die jungen Produzent*innen Geräte Saatgut und Material. Die Geräte werden später an andere Gruppen weitergegeben.
120 Euro statten eine Schulungsgruppe mit Schaufeln, Haken und einem einfachen Trocknungsgerät aus.
Ziel ist, dass die jungen Produzent*innen über den Anbau von Feldfrüchten hinaus unternehmerisches Wissen erwerben. Mit Schulungen zu Kostenrechnung, Marktanalysen und anderen wichtigen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen können sie Kleinunternehmen wie beispielsweise ein Kiosk, ein Frisörladen oder eine Kaninchenzucht gründen und sich eine Zukunftsperspektive aufbauen.
260 Euro sind ein wesentlicher Beitrag, damit Raummiete, Schulungsmaterial und Verpflegung der zukünftigen Jungunternehmer*innen gedeckt werden kann.
Projektdaten Burundi
Land/Region: Burundi, Karusi und Bugendana
erreichte Personenzahl: 370 Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien
Projektdauer: September 2026 bis Dezember 2029
Finanzierung: Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Spendenmittel EIRENE
Lokaler Partner: REJA Réseau des organisations de Jeunes en Actio, https://rejaburundi.org/
Ansprechpartner bei EIRENE: Daniel Djedouboum, djedouboummoennich [at] eirene [dot] org (@eirene.org)

