Kaum zu glauben, dass meine ersten Monate in Uganda schon vergangen sind. Es fühlt sich an, als hätte ich gerade erst meine Koffer gepackt, und gleichzeitig, als hätte ich hier schon ein ganzes Jahr gelebt. Ein Blick in meine Handygalerie mit über 1.300 Bildern zeigt, wie viel in dieser Zeit passiert ist: Begegnungen, Orte, Gesichter und Momente, die mein Leben verändert haben.
Magdalena Zimmer arbeitet seit November letzten Jahres in Bolivien bei der EIRENE-Partnerorganisation Fundación Mujeres en Comunidad (FMEC). In dieser neuen Zusammenarbeit werden indigene Frauen beim Schutz und bei der Nutzung des Titicacasees unterstützt. Schon vor ihrer Ausreise reflektierte Magdalena, wie Frieden und Umwelt zusammenhängen.
Wir, die Organisationen des UMA-Programms in Bolivien, die sich mit der Wasserproblematik im Katari-Becken und am Titicacasee befassen, teilen Folgendes:
Abrüstung, Demilitarisierung und Gewaltfreiheit - zentrale Motive der Friedensbewegung sind in den letzten 5 Jahren aufgrund unterschiedlicher Ereignisse in die Defensive gedrängt worden. Prof. Dr. Josef Freise begleitet EIRENE seit langer Zeit in unterschiedlichen Funktionen.
11. Februar 2026: Es sind schwierige Zeiten für die Menschen in Süd-Kivu. Gewalt, Mord und Vertreibung waren 2025 in der westlichen Provinz der DR Kongo allgegenwärtig. Wie werden internationale Friedensbemühungen wahrgenommen, welche Rolle spielt die bewaffnete Gruppe M23 und welchen Spielraum haben Akteure der Zivilgesellschaft noch, um sich für Frieden einzusetzen?
El Alto ist die höchste Millionenmetrople der Welt und gilt als Hauptstadt der Aymara-Kultur. Viele ihre Einwohner*innen kämpfen damit, ihren täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten und die großen sozialen Ungleichheiten auszuhalten, wovon besonders die indigene Bevölkerung betroffen ist.
Das bolivianische El Alto ist die höchste Millionenstadt der Welt. Auf über 4.000 Metern Höhe liegt die sogenannte „ Hauptstadt der Aymara”. Ein Ort geprägt von Armut und Konflikten, aber auch von Selbstverwaltung und Improvisation.
In den letzten Wochen hat die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) innerhalb der Kirche und der Friedensbewegung für viel Diskussion gesorgt. Darüber was die Denkschrift gegenüber dem Vorgänger aus dem Jahr 2007 unterscheidet und wie sie friedenspolitisch einzuschätzen ist, haben wir mit Gregor Rehm gesprochen.
Ein Beispiel aus Burundi zeigt, wie gut moderierte Mediations-Radiodebatten bei denen die ärgsten politischen Gegner zu Wort kommen, zu friedlichen Wahlen beitragen können. Gerade in der Vergangenheit kam es im Zuge der Parlamentswahlen immer wieder zu teilweise tödlicher Gewalt im ostafrikanischen Land.
Es herrscht Redebedarf in Burundi! Eines der kleinsten Länder Afrikas ist doppelt so dicht besiedelt wie Deutschland und gehört laut UN zu den fünf ärmsten Länder der Welt. Seit seiner Unabhängigkeit 1961 wird Burundi immer wieder von blutigen Konflikten heimgesucht. Um dem Frieden eine Stimme zugeben, wurde eine neue Methode entwickelt: Mediations-Radiokonferenzen.