Wer bin ich? Mein Name ist Kristin, ich bin 25 Jahre alt und komme aus der Nähe von Bamberg in Unterfranken. Im Sommer 2025 werde ich meinen Freiwilligendienst mit EIRENE in Uganda beginnen.
Wie kommt es eigentlich dazu? 2020 begann ich mein Studium der Sozialen Arbeit in Darmstadt. Während des Studiums hatte ich immer ein großes Interesse an internationalen Themen und belegte Kurse wie Kinderarbeit in Afrika, Globale Gesundheit, Migrationsforschung und Asylpolitik. Meine Bachelorarbeit schrieb ich zum Thema 'Internationale Soziale Arbeit – Grenzen und Möglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika'. Bei meiner Recherche stieß ich ganz zufällig zum ersten Mal auf EIRENE und nutzte deren Friedensdienst in Mali als Fallbeispiel für die Arbeit. Nach meinem erfolgreichen Studienabschluss mit der Note 1,3 verwirklichte ich meinen Traum von einer kleinen einjährigen Weltreise. Ursprünglich wollte ich Ostafrika für ein bis anderthalb Monate bereisen, um Einblicke in die Arbeit von NGOs zu gewinnen. Am Ende wurde daraus eine 4,5-monatige Reise durch Tansania, Kenia, Uganda und Ruanda. Ich besuchte zahlreiche NGO-Projekte: von Community-Initiativen und Internaten im Massai-Gebiet über Jugendzentren in den Slums von Nairobi bis hin zu einem Flüchtlingscamp in Uganda, und vielem mehr. Ein weiterer Zufall führte mich zu einem ehemaligen Straßenkind in Kampala, der ein eigenes Projekt für Straßenkinder aufgebaut hat. Die Arbeit dort war für mich ein tiefgehendes und erfüllendes Erlebnis.
Insgesamt waren diese 4,5 Monate in Ostafrika eine so erfüllende Erfahrung für mich, dass es sich manchmal so angefühlt hat, als hätte ich mein Zuhause gefunden.
So stand für mich irgendwann fest: Nach meinem Jahr Reisen will ich definitiv hier weitermachen. Und so stieß ich eines Tages auf das weltwärts-Programm und zufällig erneut auf EIRENE. Nach meiner erfolgreichen Bewerbung werde ich nun im Sommer meinen Freiwilligendienst in einem Straßenkinderprojekt in Uganda starten.
Warum brauche ich aber eure Unterstützung? Über staatliche Förderungen des Bundes und Leistungen von Partnerorganisationen wird nur ein Teil der entstehenden Kosten gedeckt. Es bleibt jedoch ein ungedeckter Restbetrag von durchschnittlich 4.500 Euro für das gesamte Jahr. Dieser muss durch Spenden gedeckt werden. Daher ist jeder Freiwillige darauf angewiesen, einen sogenannten Unterstützerinnenkreis aufzubauen. Als kleines Dankeschön dafür versende ich quartalsweise Rundbriefe, in denen ich von meinen Erlebnissen vor Ort berichte, Einblicke in meine Arbeit gebe und den Alltag in Uganda näherbringe.
Der Weg war von so vielen "Zufällen" geprägt, dass ich mir sicher bin, dass es kein Zufall mehr ist, sondern genau der Weg, den ich gehen soll. Und wenn du mich auf diesem Weg voller Leidenschaft und Hingabe unterstützen möchtest, bin ich dir von Herzen dankbar dafür!
Uganda ist ein Land von großer sprachlicher, kultureller und religiöser Vielfalt. Zusammen mit einer Partnerorganisation und deren großem nationalen Netzwerk verbessern wir die Situation ugandischer Frauen. Freiwillige arbeiten mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen.
Einsatzstellen
Child Restoration Outreach (C.R.O.)
C.R.O. setzt sich für Straßenkinder in Mbale und Jinja in Uganda ein. Die Kinder/Jugendlichen werden von den Sozialarbeiter_innen auf den Straßen aufgesucht, in Zentren betreut, unterrichtet, ausgebildet und verpflegt.