Abrüstung, Demilitarisierung und Gewaltfreiheit - zentrale Motive der Friedensbewegung sind in den letzten 5 Jahren aufgrund unterschiedlicher Ereignisse in die Defensive gedrängt worden. Prof. Dr. Josef Freise begleitet EIRENE seit dieser Zeit in unterschiedlichen Funktionen.
Es sind schwierige Zeiten für die Menschen in Süd-Kivu. Gewalt, Mord und Vertreibung waren 2025 in der westlichen Provinz der DR Kongo allgegenwärtig. Wie werden internationale Friedensbemühungen wahrgenommen, welche Rolle spielt die bewaffnete Gruppe M23 und welchen Spielraum haben Akteure der Zivilgesellschaft noch, um sich für Frieden einzusetzen?
El Alto ist die höchste Millionenmetrople der Welt und gilt als Hauptstadt der Aymara-Kultur. Viele ihre Einwohner*innen kämpfen damit, ihren täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten und die großen sozialen Ungleichheiten auszuhalten, wovon besonders die indigene Bevölkerung betroffen ist.
Das bolivianische El Alto ist die höchste Millionenstadt der Welt. Auf über 4.000 Metern Höhe liegt die sogenannte „ Hauptstadt der Aymara”. Ein Ort geprägt von Armut und Konflikten, aber auch von Selbstverwaltung und Improvisation.
In den letzten Wochen hat die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) innerhalb der Kirche und der Friedensbewegung für viel Diskussion gesorgt. Darüber was die Denkschrift gegenüber dem Vorgänger aus dem Jahr 2007 unterscheidet und wie sie friedenspolitisch einzuschätzen ist, haben wir mit Gregor Rehm gesprochen.
Ein Beispiel aus Burundi zeigt, wie gut moderierte Mediations-Radiodebatten bei denen die ärgsten politischen Gegner zu Wort kommen, zu friedlichen Wahlen beitragen können. Gerade in der Vergangenheit kam es im Zuge der Parlamentswahlen immer wieder zu teilweise tödlicher Gewalt im ostafrikanischen Land.
Es herrscht Redebedarf in Burundi! Eines der kleinsten Länder Afrikas ist doppelt so dicht besiedelt wie Deutschland und gehört laut UN zu den fünf ärmsten Länder der Welt. Seit seiner Unabhängigkeit 1961 wird Burundi immer wieder von blutigen Konflikten heimgesucht. Um dem Frieden eine Stimme zugeben, wurde eine neue Methode entwickelt: Mediations-Radiokonferenzen.
Menschenrechtsverteidiger*innen aus Zentralamerika im Exil – Blogbeitrag von EIRENE Zentralamerika-Referent Jürgen Kraus zur Tagung des Runden Tisches Zentralamerika (RTZA) Ende Oktober 2025
1991 führte Christian Kopf als EIRENE-Freiwilliger in Frankreich in seiner Einsatzstelle ein Macintosh-Layoutprogramm ein. Kostenpunkt damals: 17.000 DM. Heute ist er Leiter der Abteilung für festverzinsliche Wertpapiere bei der Union Investment.
Wie viele Kommunen derzeit in Deutschland steht auch Neuwied vor enormen Herausforderungen bei der Unterbringung von Geflüchteten. Das EIRENE-Projekt “Starke Nachbar_innen” unterstützt die Stadt Neuwied und fungiert als Verbindungsglied zwischen den neu angekommenen Geflüchteten und der Kirchengemeinde im Stadtteil Niederbieber.