Madeira, eine autonome Region Portugals, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück:
Im 15. Jahrhundert kolonialisiert, spielte die Insel eine wichtige Rolle im portugiesischen Handel – besonders im Zucker- und Weinanbau. Die Kolonialzeit prägte die soziale Struktur der Insel nachhaltig.
Heute ist Madeira ein beliebtes Reiseziel, aber auch ein Ort sozialer Herausforderungen: Viele Menschen leben vom Tourismus, während traditionelle Wirtschaftsbereiche an Bedeutung verlieren. Es gibt Spannungen zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit, ökologischen Fragen und sozialer Gerechtigkeit.
Freiwillige auf Madeira sind Teil einer internationalen Gruppe, die gemeinsam in WGs lebt. Sie führen Stadtführungen durch, helfen im ökologischen Garten und organisieren Feste und Festivals. So fördern sie Begegnung, Bewusstsein für Natur und Kultur und ein solidarisches Miteinander.
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Einsatzstellen
Madeiran Heritage Center (MHC)
Das MHC wurde von der Universität von Madeira gegründet und bietet seit mehreren Jahren eine Bandbreite von touristischen, kulturellen und ökologischen Aktivitäten an. Dazu gehören Führungen, Feste und ökologische Gärten