AGDF: Frieden nicht mit Militärgewalt zu erreichen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), bei der EIRENE Mitglied ist, hat mit Blick auf den Krieg in der Ukraine die Bedeutung einer Friedenspolitik unterstrichen. Der Verband verurteilt in einer Stellungnahme den Angriff Russlands als „massive Verletzung des internationalen Völkerrechts“. Zugleich stellt der Verband klar, dass Frieden nicht mit militärischer Gewalt geschaffen werden könne. Es müsse alle gewaltfreie, dialogfördernde und zivile Konfliktlösungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, damit der Krieg nicht weiter eskaliere. Darin sieht die Aktionsgemeinschaft unbedingten Vorrang.

Die Aktionsgemeinschaft kündigte an, sich für Geflüchtete, Deserteure und Kriegsdienstverweigerer im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg einzusetzen. Zudem wolle sie sich an der Hilfe für Menschen in Not beteiligen. Der AGDF fordert die deutsche Politik auf, sich für einen Aufbau von Vertrauen sowie einer neuen Friedensordnung in Europa einzusetzen. In der geplanten Nationalen Sicherheitsstrategie müsse zudem der Krisenprävention, der Diplomatie und der zivilen Konfliktbearbeitung Vorrang eingeräumt werden.

Der evangelische Friedensverband mit Sitz in Bonn ist ein Zusammenschluss von 32 Organisationen und Institutionen wie Bildungsprogrammen oder Freiwilligendiensten. (Quelle: tagesschau.de)

Hier die Pressemitteilung der AGDF

Krieg gegen die Ukraine - Eine Stellungnahme der AGDF-Mitgliederversammlung 2022