Spirituell

Friedensarbeit braucht Inspiration und gewaltfreier Friedensdienst braucht Friedensspiritualität. Als Menschen unterschiedlicher religiöser, humanistischer und politischer Weltanschauungen suchen wir nach dem Verbindenden, dem Friedenfördernden. In unserer Gemeinschaft, im offenen Dialog sowie im alltäglichen Tun finden wir Kraft, der Gewalt zu widerstehen. 

Gemeinschaftlich, ökumenisch, dialogoffen

Friedensspiritualität braucht und schafft Gemeinschaft, in der Hoffnungen und Erfahrungswissen, Zweifel und Klage geteilt werden. EIRENE bildet eine Gemeinschaft, in deren geschütztem Raum voll gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung Selbstentfaltung, Lernen von Anderen und Austausch möglich werden. Wir werden aktiv, weil wir gemeinsam unsere Ohnmacht im Angesicht von Unrecht und Gewalt überwinden.

EIRENE versteht sich als ökumenisch. Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, die sich in den Friedensdialog und die Friedenspraxis einbringen wollen, sind willkommen. Niemand bei EIRENE muss eine bestimmte religiöse Zugehörigkeit oder irgendein Bekenntnis vorweisen. Einer der Gründer von EIRENE, der mennonitische Pastor Peter Dyck, formulierte 1959, bei EIRENE sei kein Platz für Nationalismus, Rassismus oder religiöse Grenzen. Der Einsatz für eine versöhnte Menschheit vertrage keine sektiererischen Abgrenzungen und keinen Dogmatismus. Daher ist uns die Zusammen­arbeit zwischen den Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen in der Friedensarbeit weltweit und in unserer eigenen Organisation wichtig

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