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So stärkt EIRENE Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind:

  • Kostenlose Therapien für Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind. 
  • Theater- und Rollenspiele helfen, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken.
  • Workshops in Schulen helfen Lehrkräften und Schüler*innen, friedlich miteinander umzugehen, informieren über die Rechte von Kindern und fördern das Zusammenleben der Kinder.
  • In „Elternschulen“ werden Familien Werte wie Respekt, Toleranz und Achtung des Kindeswohls vermittelt. Zudem bieten die Elternschulen Raum für Austausch, denn viele Mütter sind selbst Opfer von Gewalt geworden.
  • Als Voraussetzung für eine nachhaltige Wirkung werden Angestellte von Jugendämtern und Rechtsstellen einbezogen.
  • Eltern von betroffenen Kindern bekommen Hilfe von einem Anwalt, um Missbrauchsfälle vor Gericht zu bringen.

Therapie Sepamos Bolivien

Kinder, die Gewalt und Missbrauch erfahren haben, leiden unter schweren Traumata. Mütter und andere Familienmitglieder sind in der Regel überfordert, den Kindern zu helfen. Der EIRENE-Partner SEPAMOS bietet kostenlose, professionelle Therapien an. Diese helfen den Kindern, ihre Verletzungen zu überwinden und neues Selbstvertrauen zu entwickeln.

75 Euro ermöglichen 2 Therapiestunden.

Frau mit Kind Bolivien El Alto

Ein liebevoller, gewaltfreier Umgang mit Kindern ist die Grundlage für eine gelungene Kindheit. Über Trainings und in sogenannten Elternschulen können Eltern die Techniken der gewaltfreien Kommunikation erlernen. Aufklärung zu Kinderrechten und Wertevermittlung wie Respekt und Toleranz gehören ebenfalls dazu.

180 Euro tragen zur Raummiete der "Elternschulen" bei.

Workshop in Schulen, um Kinder im Nein-Sagen zu stärken

Die Arbeit an Schulen ist ein zentrales Anliegen des Projektes. Schüler*innen lernen zum einen, wie sie sich gegen sexuelle Übergriffe schützen können. Gleichzeitig trainieren die Schüler*innen selbst, wie sie untereinander Gewalt verhindern und Konflikte konstruktiv lösen können.

50 Euro helfen für Stifte, Papier und anderes Material im Unterricht.

Jaqulin Butron, Direktorin Sepamos
„Wir haben es geschafft, Tabus zu brechen. Viel mehr Betroffene haben nun den Mut, die Täter anzuzeigen. Dabei begleiten wir sie.”

Jaquelin Butrón, Direktorin von SEPAMOS in Bolivien

Projektdaten auf einen Blick:

Land/Region: Bolivien, El Alto
Projektdauer: 2021 bis 2027
Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Eigenmittel Partnerorganisation, Spendenmittel EIRENE
Lokaler Partner: SEPAMOS  www.sepamosbolivia.org
Ansprechpartnerin bei EIRENE: Franziska Mönnich, moennich [at] eirene [dot] org

Menschen

Sandra Matilde Flores Cuaran

Sandra Matilde Flores Cuaran

Matilde ist internationale Fachkraft* in Bolivien und berät die Partnerorganisationen Maya Paya Kimsa, Fundación Machaqa Amawta und Sepamos in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Länder

Bolivien

Das Land trägt seine Vielfalt bereits im Namen: Im Plurinationalen Staat Bolivien leben 36 indigene Völker mit ihren eigenen Sprachen und Kulturen zusammen. Frieden ist als Staatsziel in der Verfassung verankert, trotzdem werden politische Konflikte häufig gewalttätig ausgetragen.