So unterstützt EIRENE obdachlose Kinder und Jugendliche in El Alto
Zusammen mit dem Kinderschutzzentrum Maya Paya Kimsa unterstützt EIRENE die Kindern und Jugendliche auf vielfältige Weise:
- Über regelmäßige Rundgänge in Brennpunkt-Stadtteilen nehmen Mitarbeitende von MaPaKi Kontakt zu obdachlosen Kindern und Jugendlichen auf, sie fragen nach ihren Bedürfnissen und zeigen ihnen, wo sie Unterstützung bekommen können.
- Vielfach sind Straßenkinder krank oder verletzt. Die Mitarbeitenden von MaPaKi behandeln vor Ort kleinere Wunden oder begleiten Straßenkindern zu Gesundheitszentren, wo auch die Kosten übernommen werden.
- In Gruppen-und Einzeltherapien werden Traumata und Angstzustände bearbeitet und die Abkehr von Drogenkonsum unterstützt. Das fördert das Selbstvertrauen der Kinder und lässt sie positiv in die Zukunft blicken.
- Für rund 100 Vertreter*innen von Jugendämtern und anderen Behörden der Kindesfürsorge werden Schulungen zu Kinderrechten und zum Umgang mit Gewalt angeboten.
- Multiplikator*innen in Schulen werden ausgebildet, die daran mitwirken, dass Kinder die Schule abbrechen.
Das Kinderschutzzentrum Maya Paya Kimsa
EIRENE arbeitet vor Ort mit dem nichtstaatlichen Kinderschutzzentrum Maya Paya Kimsa zusammen. Seit vielen setzt sich Maya Paya Kimsa dafür ein, Straßenkinder zurück zu einem geordneten Leben und zur Rückkehr in ihre Familien zu führen. Gemeinsam wurde ein integraler Ansatz entwickelt, bei dem Eltern, Behördenvertreter*innen, Therapeut*innen und Sozialarbeiter*innen einbezogen wurden.
Tom Knauf hat für EIRENE die Arbeit von Maya Paya Kimsa in El Alto begleitet. LIES HIER SEINE REPORTAGE
Was bewirkt meine Spende?
In den Räumlichkeiten der EIRENE-Partnerorganisation Maya Paya Kimsa finden Straßenkinder Beschäftungsmöglichkeiten und sichere Räume, um dem Leben auf der Straße zu entkommen. Geschulte Sozialarbeiter*innen nehmen sich den Bedürfnissen der Kinder an und stärken ihr Selbstwertgefühl.
85 Euro helfen für Spiele, Bücher oder Malstifte in dem Kinderschutzzentrum
Ausgestattet mit Notfallkoffern versorgen die Mitarbeiter*innen von MaPaKi Wunden und Verletzungen von Kindern und Jugendlichen, die auf den Straßen von El Alto leben.
Mit 150 Euro können 5 Erste-Hilfe-Koffer angeschafft werden
Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, sind leiden vielfach unter Traumata. Gewalt und Missbrauch im Elternhaus, die sie auf die Straße getrieben haben, aber auch die sie in ihrem harten Alltag erleben, prägen ihre Kinderseelen. In kostenlosen Einzel- und Gruppentherapien werden die seelischen Wunden der Kinder behandelt.
175 Euro ermöglichen 10 Therapiestunden
Projektdaten Straßenkinder in Bolivien schützen
Land/Region: Bolivien, El Alto
erreichte Personenzahl: 1.800 Kinder und Jugendliche, 100 Behördenvertreter*innen
Projektdauer: 2025 bis 2027
Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Eigenmittel EIRENE
Lokaler Partner: Maya Paya Kimsa (https://www.mayapayakimsa.org),
Ansprechpartner bei EIRENE: Franziska Mönnich, moennich [at] eirene [dot] org (moennich[at]eirene[dot]org)










