Koloniale Kontinuitäten haben Einfluss auf dominierende Machtverhältnisse, die in alle Lebensbereiche reichen. Sie formen somit Strukturen, Haltungen und soziale Interaktionen. Post- und dekoloniale Ansätze zeigen auf, wie wirkmächtig das ,koloniale Erbe´ bis in unsere Gegenwart ist.
Im Jahr 2021 konnte EIRENE zusammen mit anderen Nichtregierungsorganisationen einen großen Erfolg feiern: Im Zivilen Friedensdienst können jetzt Menschen aus allen Ländern der Welt als internationale Fachkräfte arbeiten. Zuvor war eine Tätigkeit als internationale Fachkraft zwingend an den Besitz eines EU-Passes gebunden.
Was ist Klimagerechtigkeit? Welche Rolle spielen historische Klimaschuld und das globale Machtungleichgewicht in der Debatte um den Klimawandel? Jonas Laur engagiert sich bei EIRENE. Er war Freiwilliger in Bolivien und ist heute Teil der KlimAG. Einer Arbeitsgruppe, die sich damit beschäftigt, wie der Friedensdienst von morgen aussieht.
Elias Talbi war Freiwilliger in Marokko bis Corona 2020 seine Zeit im Ausland beendete. Doch sein Engagement ging weiter: Nach über einem Jahr in Deutschland kehrte er zu seiner damaligen Einsatzstelle Bayti zurück, um deren Arbeit für Straßenkinder zu unterstützen.
#BlackLivesMatter und #FridaysforFuture haben den Protest gegen Rassismus und gegen die fortschreitende Klimakrise in den letzten Jahren salonfähig gemacht. Menschen bei EIRENE haben sich schon vor über 60 Jahren mit den Themen Rassismus und der Bewahrung unserer einen Welt auseinandergesetzt.
Wie kann der Frieden nach Mali zurückkehren? Eine Frage von immanenter Dringlichkeit, denn die Menschen in Mali leiden nun seit fast 10 Jahren unter Krieg und Vertreibung.
Es ist schwer für uns, unsere Gedanken aufs Papier zu bringen. Besonders jetzt. Niemand berichtet gerne von Krieg, geschweige denn will man ihn erleben. Vor nicht allzu langer Zeit war er bei uns und nun klopft er wieder an unsere Tür, wie ein furchterregender ungebetener Gast. Wir alle hören gerade sein fürchterliches Klopfen. Der ungewollte Gast ist wieder in Europa.
Im August jeden Jahres bereiten viele Bolivianer*innen ein Opfer für die Mutter Erde, Pachamama, und danken auf diese Weise für eine reiche Ernte. Durch dieses andine Ritual wird der Pachamama ein Teil dessen zurückgegeben, was sie den Menschen das ganze Jahr über großzügig schenkt.