"We have the power" – Podcast über machtsensible Partnerschaften

Ist Augenhöhe in der Entwicklungszusammenarbeit von heute möglich? Und wie können koloniale Kontinuitäten überwunden werden? Dazu hat EIRENE zusammen mit ihren Partnerorganisationen aus Mali, Niger, Bolivien und Uganda eine internationale Konferenz im Juni in Hannover abgehalten.

Sandra Sabatella war maßgeblich an der Organisation und Durchführung der Konferenz beteiligt. Sie arbeitet seit 2022 in der EIRENE Geschäftsstelle in Neuwied und ist verantwortlich für die Qualitätssicherung der Programme im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD). 

Im EIRENE-Podcast "Let´s talk about peace" spricht sie über die Herausforderung Kritik zu äußern, wenn ein Abhängigkeitsverhältniss besteht. Darüber, wie es ist, eine mehrsprachige internationale Konferenz abzuhalten. Und in wie fern konkrete Ergebnisse erzielt wurden, die helfen, Partnerschaften von EIRENE mit Organisationen aus dem Globalen Süden, machtsensibler zu gestalten.

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Die Ergebnisse der Partnerkonferenz beziehen sich auf drei Bereiche:

  • Kommunikation zwischen EIRENE und den Partnerorganisationen im alltäglichen Projektgeschäft
  • Das Tragen von gemeinsamen Risiken in der Friedensarbeit
  • Und die Schaffung von Räumen um weiter über machtsensible Partnerschaften zu sprechen

Sandra geht im Podcast dezidiert auf diese Themen ein und skizziert das weitere Vorgehen im Prozess.

Podcast auf Soundcloud: https://on.soundcloud.com/Rm4EUbAe9i3FbPFWKr

Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/4BggIE6sDwOy4FXVhQRAfG?si=9RrK3r_6QHKCCItNn-trmQ 

In der Folge kommen außerdem folgende Personen zu Wort:

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EIRENE Sondermagazin "Gemeinsam Rassismus überwinden"

Kooperationen und Entwicklungszusammenarbeit zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden sind bis heute durch postkoloniale Strukturen und Rassismus geprägt. EIRENE als Friedensdienst agiert in diesem Bereich. Deshalb ist der Verein seit über 10 Jahren in einem Veränderungsprozess um Rassismus in der Friedensarbeit zu bekämpfen.

Für mehr Beschäftigung mit dem Thema Rassismus bei EIRENE

Anthea Bethge schaut aus der Perspektive der Geschäftsführerin (von 2012 bis 2024) auf den Rassismuskritischen Veränderungsprozess (RKVP). Sie beschreibt den Prozess als Organisationsentfaltung. Im besten Fall blühte dabei in einer erneuerten Praxis auf, was bereits in EIRENEs Gründungsvision steckte. Doch rückblickend sagt sie, es gab auch winterliche Phasen mit Zweifeln und Fehleinschätzungen.

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