Der EIRENE-Dachverband Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat in einer Resolution die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag aufgefordert, die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit und für humanitäre Hilfen
entsprechend des dringenden Bedarfs zu erhöhen, statt sie abzusenken.
Berlin, 22.09.2025 Anlässlich der Haushaltsverhandlungen im Bundestag und der im Raum stehenden Kürzungen für die nächsten Jahre appelliert Irene Mukasa-Erben, Sprecherin des Konsortiums Ziviler Friedensdienst: „Gerade in Zeiten wachsender globaler Unsicherheiten müssen wir uns für Gewaltprävention und Friedensförderung einsetzen.
Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki durch Atombombenangriffe zerstört – ein Ereignis von unvorstellbarem menschlichem Leid und historischer Tragweite. Allein in Hiroshima verloren bis Ende 1945 etwa 140.000 Menschen ihr Leben, in Nagasaki etwa 74.000.
Annik Gentner verstarb im Alter von fast 88 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im Hospiz in Neuwied-Niederbieber. Zusammen mit ihrem 2008 verstorbenen Ehemann Paul brachte sie die Geschäftsstelle des Internationalen Christlichen Friedensdienstes EIRENE im Jahr 1976 von Königswinter nach Neuwied.
Kriege und gewaltsame Konflikte sind in den letzten Jahren auf dem Vormarsch, sie werden zunehmend „normalisiert“. Vor diesem Hintergrund stärkt EIRENE friedenspolitische Positionen und unterstützt Vorhaben, die Frieden „von unten“ ermöglichen.
Ist Augenhöhe in der Entwicklungszusammenarbeit von heute möglich? Und wie können koloniale Kontinuitäten überwunden werden? Dazu hat EIRENE zusammen mit ihren Partnerorganisationen aus Mali, Niger, Bolivien und Uganda eine internationale Konferenz im Juni in Hannover abgehalten.
Auf der Mitgliederversammlung von EIRENE e.V. im Rahmen des Pfingsttreffens in Hannover wurde am 7. Juni ein neuer EIRENE-Vorstand gewählt. Folgende Personen werden in Kürze mit der Vorstandsarbeit beginnen:
Ali Al-Nasani hat im vergangenen Jahr die Geschäftsführung von EIRENE übernommen. Der gebürtige Bonner stellt sich im EIRENE-Podcast nochmal vor, begründet seine Motivation sich für Menschenrechte einzusetzen und erklärt, wie er die Zukunft von EIRENE in Zeiten sieht, in denen Internationale Kooperationen und Entwicklungszusammenarbeit unter Druck stehen.
Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung steht. Und die positive Nachricht ist, dass die Lobbyaktivitäten vieler Organisationen für den Erhalt des BMZ erfolgreich waren. Damit ist die rechtspopulistische Kampagne zur Abschaffung der Entwicklungskooperation gescheitert.
Nach der jüngsten Gewalteskalation im Osten des Kongo ruft EIRENE gemeinsam mit dem Ökumenischen Netz Zentralafrika e.V. (ÖNZ) die Bundesregierung zum Handeln auf. Es muss politischer und wirtschaftlicher Druck auf alle Konfliktparteien aufgebaut werden, um umgehend einen Waffenstillstand zu erreichen und die Zivilbevölkerung zu schützen.