Kooperationen und Entwicklungszusammenarbeit zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden sind bis heute durch postkoloniale Strukturen und Rassismus geprägt. EIRENE als Friedensdienst agiert in diesem Bereich. Deshalb ist der Verein seit über 10 Jahren in einem Veränderungsprozess um Rassismus in der Friedensarbeit zu bekämpfen.
Cochem/Neuwied. Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des EIRENE-Pfingstreffens in Cochem an der Mosel wurde Ali Al-Nasani als neuer Geschäftsführer gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Anthea Bethge an, die nach zwölf Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl stand.
Mali gehört zu den größten Goldexporteuren der Welt. Das Edelmetall wird in Mali vornehmlich im handwerklichen Kleinbergbau gewonnen. Dieser bedeutet harte Arbeit unter geringen Sicherheitsvorkehrungen und führt immer wieder zu gewalttätigen Konflikten.
Das Thema dieser Magazin-Ausgabe ist das Friedens- und Kulturfestival der EIRENE-Partnerorganisation CHIRO-Burundi. Mehr als eintausend Mitglieder der katholischen Jugendbewegung sind zusammengekommen, um für kulturelle Vielfalt und Frieden ein Zeichen zu setzen. Neben einem Friedensmarsch durch die burundische Hauptstadt Gitega stand Gemeinwesenarbeit auf dem Programm.
Der Dokumentarfilm „Quand la nature nous fait des coups“ (Wenn die Natur uns einen Strich durch die Rechnung macht) illustriert die Folgen des Klimawandels in Burundi. Dort kommt es aufgrund des weltweiten Temperaturanstiegs vermehrt zu schwerwiegenden Hochwasserkatastrophen und starker Bodenerosion.
Der ehemalige israelische Soldat Rotem Levi und Osama Iliwat aus Palästina engagieren sich bei der Organisation „Combatants for Peace“ und kommen zu einem Vortrags- und Gesprächsabend am Donnerstag, dem 25. Januar, um 19.30 Uhr ins Neuwieder Friedrich Spee – Haus, Wilhelm Leuschner-Str. 5.
Das Thema dieser Magazin-Ausgabe ist die Integration von Klimawandel und Klimagerechtigkeit in das EIRENE-Programm der Großen Seen. Der Klimawandel ist in Burundi wie auch in der DR Kongo zu spüren. Fast jedes Jahr kommt es nach Starkregen zu Hochwasserkatastrophen, bei denen zahlreiche Menschen ihr Hab und Gut verlieren.
Der EIRENE-Dachverband Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat folgende Pressemitteilung auf seiner Webseite veröffentlicht in der er die Bundesregierung aufruft sich für Deeskalation, Verständigung und eine nachhaltige Lösung im Nahen Osten einzusetzen:
Der Kampf gegen die Klimakrise braucht starke Nord-Süd-Partnerschaften der Zivilgesellschaft
"Es ist immer noch möglich, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.